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    <title>Willkommen auf meinem Blog</title>
    <link>https://www.dieschreibmenschin.at</link>
    <description>Ich bin dieschreibmenschin - keine Maschine. Deshalb gibt's auch hier nur Menschliches:
Gefühle. Gedanken. Persönliche Anschauungen.
Dinge, mit Hand und Fuß.
Geschrieben mit Herz und Hirn.
Mal ironisch, mal sarkastisch, immer authentisch.

Schön, dass du mitliest und vergibst* 


*die Flüchtigkeitsfehler, fehlenden Beistriche etc.</description>
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    <image>
      <title>Willkommen auf meinem Blog</title>
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      <link>https://www.dieschreibmenschin.at</link>
    </image>
    <item>
      <title>Die Nacht der Redner</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/die-nacht-der-redner</link>
      <description>Ein Abend bei der Nacht der Redner in Kitzbühel: Zwischen Treppenlift, 37 Billionen Zellen und überraschenden Aha-Momenten bleibt vor allem eines – neue Denkanstöße.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Treppenlift, 37 Billionen Zellen,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ein paar schräge Geschichten, eine Dusche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           und ein ziemlich guter Abend:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Nacht der Redner in Kitzbühel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manche Abende beginnen mit einem Glas Wein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein gestriger Abend begann mit einem Ticket,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das eigentlich gar nicht meins war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Freundin hatte es mir überlassen, weil sie selbst verhindert war –
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Nacht der Redner in Kitzbühel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klingt spannend – also bin ich hin ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Saal angekommen, erstmal dieser suchende Blick, den Menschen haben, wenn sie nicht so recht wissen, worauf sie sich denn da eingelassen haben. Das Publikum bunt gemischt, gut gelaunt, aufmerksam - und vor allem: offen für alles:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           #1: Treppenlift mit 44 – oder doch lieber leben?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach der offiziellen Begrüßung und einer kurzen Einführung kam der erste Redner auf die Bühne:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Michael Schulz.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und der fackelte auch nicht lange und ließ gleich zu Beginn unseren deutsch-österreichischen Lebenstraum platzen: Eigenheim, Sicherheit, Planbarkeit – alles schön und gut. Aber für den Entdeckergeist und die Abenteuerlust ungefähr so hilfreich wie ein Treppenlift mit 44.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach seiner eigenen Nahtod-Erfahrung hatte er sein Leben radikal neu sortiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sein Ziel: mit 90 nicht zurückblicken und sich fragen, warum man immer brav war, aber nie wirklich lebendig. Sein Kernsatz hing im Raum wie ein (zu) ehrlicher Spiegel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Menschen sterben nicht am Ende ihres Lebens – sondern hören Jahrzehnte vorher auf, wirklich zu leben ... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           #2: 37 Billionen Gründe, besser auf sich zu achten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiter ging’s mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bettina Kaltenbach
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die auch gleich kurzen Prozess mit der nächsten Ausrede machte: „Glück sei nur Zufall“. – Ist es nicht, sagt sie. Es ist eine bewusste Entscheidung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und knallte uns eine Zahl mit 12 Nullen vor die Füße:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           37 Billionen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele Zellen besitzt unser Körper nämlich im Durchschnitt. So viele „Mitarbeiter“ arbeiten also täglich für uns: Heißt, wir führen eigentlich allesamt einen biologischen Großkonzern – und behandeln ihn dennoch oft wie einen schlecht gewarteten Firmenwagen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und: wir sollten öfter dran denken, dass wenn wir das nächste Mal über die zu dicken Oberschenkel schimpfen – sie uns auch hören können! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich wirkte „Achtsamkeit“ weniger nach esoterischem Blabla, als nach gesundem Menschenverstand ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           #3: Programmänderung mit Lerneffekt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Drittens kam es anders, als man denkt: Der angekündigte Speaker fiel aus. (Magen-Darm.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stattdessen kam
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kirsten Wunderle.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus dem vermeintlichen „Notnagel“ wurde schnell ein echter Volltreffer: Mit viel Körpereinsatz, Gestik und Mimik zeigte sie, dass Lernen nur dann sinnvoll ist, wenn es auch Spaß macht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die berühmte „Polizistenübung“, etwas Gehirnjogging und eine herrlich abstruse Geschichte später konnte plötzlich der ganze Raum innerhalb weniger Minuten die zehn flächenmäßig größten Länder der Welt aufzählen – in der richtigen Reihenfolge wohlgemerkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ich kann mir oft nicht mal an meine eigene Einkaufsliste merken – aber das sitzt jetzt ...)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           #4: Wertschätzung statt Druck
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und zum Schluss:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Matthias Hero.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der uns alle noch unter die Dusche schickte – die Wertschätzungsdusche wohlgemerkt. Seine Botschaft: Menschen leisten mehr, wenn sie gesehen, gehört, ernst genommen und wertgeschätzt werden. Eigentlich banal. In der Praxis aber fast schon revolutionär.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ sondern genau andersrum: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser! Und die leise radikale Idee, dass Menschen keine Maschinen sind, die man nur lange genug antreiben muss ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was bleibt?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kein fertiger Plan für ein besseres Leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber jede Menge Inspiration und ein paar ziemlich gute Fragen im Gepäck.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und manchmal reicht genau das ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/dienachtderredner.png" length="4032774" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:34:10 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Mathematik der Vorurteile</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/warum das leben keine gleichung ist</link>
      <description>Wir messen alles &amp; verstehen immer weniger. Doch am Ende ist ein erfülltes Leben keine Gleichung, die aufgehen muss, sondern ein Weg, der sich nicht berechnen lässt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum unser Leben keine Gleichung ist
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Mathematik der Vorurteile
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich ertappe mich selbst immer wieder dabei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich schaue auf Zahlen, bewerte sie, ordne sie ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht nur bei mir – auch bei anderen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alter. Berufserfahrung. Gewicht. Lebenslauf. Entwicklung. Tempo.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und irgendwo im Hintergrund läuft sie mit: diese leise, automatische Rechnung ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn Menschen zu Gleichungen werden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir leben in einer Zeit, in der wir fast alles messen können. Und genau das tun wir auch: Schritte. Kalorien. Schlaf. Leistung. Produktivität. Lebensläufe. Entwicklungsstände. Karrieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und irgendwann passiert etwas Unauffälliges, aber Entscheidendes: Wir fangen an, Menschen wie Datenpunkte zu behandeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frau = Familie + Fürsorge
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mann = Karriere + Stärke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich sagen wir das heute nicht mehr so offen. Aber oft wirkt es noch immer im Hintergrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Vater, der am Nachmittag mit seinen Kindern am Spielplatz ist, fällt auf. Eine Frau ohne Kinder wird hinterfragt. Ein Lebensweg, der nicht linear verläuft, wirkt „irgendwie falsch“. Als würde irgendwo eine Gleichung nicht aufgehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die stille Macht der Zahlen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ich kann es sogar verstehen, warum uns Zahlen so anziehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie geben uns Halt, Orientierung und Sicherheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kind gilt „in der Norm“, wenn es bestimmte Meilensteine erreicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Lebenslauf als „gut“, wenn er bestimmte Stationen erfüllt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Körper als „gesund“, wenn er in definierte Werte passt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zahlen nehmen uns Entscheidungen ab. Zumindest glauben wir das.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei haben sie aber einen blinden Fleck: den Menschen selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn nicht alles, was zählt, lässt sich auch zählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kreativität, Empathie, Mut, Zweifel, Umwege, Brüche im Lebenslauf, Neuanfänge mitten im Chaos ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All das passt in keine Tabelle. Und trotzdem versuchen wir es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir machen aus Entwicklung einen Zeitplan, aus Individualität eine Norm und aus unserem Leben einen Vergleich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und je stärker wir messen, desto weniger sehen wir oft den Menschen dahinter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wer im Glashaus sitzt ...
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja natürlich, auch ich tu' das. Auch ich hab‘ mir schon gedacht: „Der ist aber jung.“ Oder: „Da stimmt doch was nicht“ ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Gedanken kommen schnell. Fast automatisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau das irritiert mich am meisten daran: wie selbstverständlich sie sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es zeigt mir, wie tief dieses Denken in uns sitzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht ist das ja der eigentliche Kern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn Zahlen geben uns das Gefühl von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kontrolle in einer Welt, die sich eigentlich nicht kontrollieren lässt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie machen das Komplexe scheinbar einfacher; Menschen vergleichbarer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der Preis dafür ist hoch, wenn wir beginnen, Unterschiede nicht mehr als Vielfalt zu sehen, sondern als Abweichung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kein Mensch ist eine Rechnung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Ende bleibt für mich ein einfacher Gedanke:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Mensch ist keine Gleichung, die aufgehen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Durchschnittswert, keine Statistik und auch kein optimiertes Ergebnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn am Ende sind wir Menschen und unser Leben doch vor allem eins:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Unberechenbar. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau das macht es so spannend!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 05:30:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Gondola statt Gondel: Unser Venedig-Kurztrip</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/gondola-statt-gondel-unser-venedig-kurztrip</link>
      <description>Statt Winter-Comeback haben wir uns für ein Frühlings-Warmup entschieden: Ein paar Tage ohne Alltag, Schnee &amp; Stress, dafür mit Espresso, Vaporetto und Dolce Vita.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wasser statt Winter – bunt statt weiß:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wir haben die Gondel gegen die Gondola getauscht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während der Winter hier in Tirol pünktlich zu Beginn der Osterferien beschlossen hat, noch einmal ein ordentliches Comeback hinzulegen, haben wir beschlossen ein Frühlings-Warm-up einzulegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also: Koffer gepackt, Vorfreude eingepackt und (wieder einmal) Kurs Richtung Süden genommen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#56814;&amp;#55356;&amp;#56825;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn einen berühmten Spot am Stiefel gab's noch, den wir bisher ausgelassen hatten: Venedig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Also haben wir die Gondel kurzerhand gegen die Gondola getauscht –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Tage ohne Alltag, Schnee und Stress, dafür mit Espresso, Vaporetto und ganz viel Dolce Vita.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonntag:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erste Reihe fußfrei am Canal Grande – und wir mittendrin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum war das Auto in der Parkgarage abgestellt, waren wir in einer anderen Welt. Ab jetzt nur noch zu Fuß oder übers Wasser – und genau das macht es zu etwas ganz Speziellem. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die erste Fahrt mit dem Vaporetto (Linie 1) führt uns direkt über den Canal Grande. Palazzi links, Palazzi rechts – und wir mittendrin, mit diesem Blick, der irgendwo zwischen Staunen und „das kann jetzt nicht echt sein“ pendelt. Alles wirkt fast wie eine Kulisse – zu pittoresk, zu fotogen, zu perfekt ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und trotzdem ist alles echt: das Licht, das sich im Wasser spiegelt, das sanfte Schaukeln des Bootes, die Gondoliere in ihren gestreiften Shirts, die jedes Klischee bestätigen – ohne dabei kitschig zu wirken ... Wir sind also wirklich da. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitten in Venedig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56525;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wohnen wie im Kunstmuseum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir die Tür zu unserem Appartement öffnen, geht das Staunen direkt weiter. Kunst an den Wänden, Skulpturen auf den Tischen, liebevolle Details überall – es fühlt sich an, als wären wir in einer Galerie gelandet, in der man zufällig auch wohnen darf – also so ein bisschen Peggy Guggenheim like.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während wir noch überlegen, wo wir uns überhaupt hinsetzen dürfen, versorgt uns Enzo (unser Vermieter) schon mit den besten Insider-Tipps: Wo essen die Venezianer wirklich? Was lohnt sich? Was kann man getrost auslassen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch die wirklich wichtigen Dinge sind schnell geklärt:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Espressokocher im Schrank ist keine Requisite und darf auch tatsächlich benutzt werden – Urlaub gerettet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auch der Smart-TV im Wohnzimmer ist einsatzbereit, Netflix inklusive – Kids begeistert. (Wobei er dann tatsächlich kein einziges Mal eingeschaltet wurde. Die Kaffeemaschine hingegen sehr wohl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ☺️
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der erste Abend: 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Treiben lassen statt planen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne konkretes Ziel machen wir uns dann auf Richtung Via Garibaldi – und genau dieses planlose Losgehen entpuppt sich schnell als optimale Entscheidung. Venedig funktioniert ohnehin am besten, wenn man es nicht „abarbeitet“, sondern sich einfach treiben lässt. Stehen bleiben, schauen, weitergehen, stehen bleiben, staunen ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende landen wir – auf Enzos Empfehlung – in einer typisch venezianischen Trattoria. Dort essen wir (ausnahmsweise) keine Pizza (die gibt’s da auch gar nicht), stattdessen hausgemachte Pasta mit frischem Fisch und köstlichem Tiramisu zum Abschluss. Erster Tag – Perfekter Start. So kann’s weitergehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Montag:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Postkartenmotiven &amp;amp; echten Lieblingsplätzen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich stehen am zweiten Tag die Klassiker auf dem Programm: Seufzerbrücke, Markusplatz, Dogenpalast, Rialtobrücke. Orte, die man schon unzählige Male gesehen hat – und die trotzdem beeindrucken, wenn man plötzlich selbst davorsteht. Und ja: Natürlich ist es voll. Natürlich ist es viel. Natürlich ist es laut. Und trotzdem verliert man sich immer wieder in kleinen Details, Blickwinkeln und Momenten, die man so nicht erwartet hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dazwischen Inselhopping
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotzdem haben wir die Hauptinsel (zumindest für ein paar Stunden) verlassen und steigen in das Vaporetto der Linie 12. Raus aus dem Zentrum, raus aus dem Trubel – rüber nach Burano.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die „kleine Schwester“ von Murano – die Insel mit dem B statt dem M; die mit der Spitze statt dem Glas; die, mit der Farbpalette, die wirkt, als hätte jemand beschlossen, dass Grau hier einfach keine Option ist. Die Häuser leuchten, die Gassen wirken heller, alles ein bisschen leichter, ein bisschen fröhlicher, ein bisschen weniger „gesetzt“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir spazieren wieder los – ohne Ziel – bestellen einen Sprizz, dazu Cicchetti und fühlen uns schon richtig (ein-)heimisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend nehmen wir dieses Burano-Gefühl mit zurück nach Venedig. Genießen unsere „Sarde in Saor“, die „Spaghetti Vongole“, das Zusammensitzen – und das leise Einverständnis, dass genau das gerade richtig ist (auch wenn’s wieder keine Pizza ist) ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dienstag:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die besten Wege &amp;amp; die beste Geschichte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch der Dienstag beginnt wieder ohne Plan. Wir schlendern durch Cannaregio, ins jüdische Ghetto, über die kleinen Brücken und durch die schmalen Gassen. Hier wirkt Venedig viel ruhiger, fast ein bisschen wie ein gut gehütetes Geheimnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann passiert einer dieser Momente, die man sich nicht ausdenken kann: die Überquerung des Canale mit einem „traghetto“ – wir schippern also von einem Ufer zum nächsten – in der Gondola – mit Gondolieri. Quasi Gondelfeeling zum Low-Budget-Preis – Eigentlich eine kurze, unspektakuläre Sache ... bis ... nun ja, bis sie es eben nicht mehr ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Moment der Unruhe beim Andocken, ein leichtes Ungleichgewicht und plötzlich ist mir der Gondoliere näher, als geplant (und mir lieb ist)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55358;&amp;#56618;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ... Was bleibt, ist ein verlegenes Lächeln –
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           und die Erkenntnis, dass wohl nicht jeder von sich behaupten kann, dass ein Gondoliere auf ihn draufgefallen ist
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Weinbar, Bücherträumen &amp;amp; Erinnerungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir bummeln weiter durch die Stadt, vorbei am Fischmarkt, durch enge Gässchen bis zur ältesten Weinbar Venedigs. Ein Glas Rotwein für 16 Euro sorgt für ein kurzes Stirnrunzeln, wird dann aber mit einem inneren „Man gönnt sich ja sonst nichts“ akzeptiert – und hilft ganz nebenbei, das Gondoliere-Intermezzo endgültig zu verarbeiten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56833;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die „Libreria Acqua Alta“ darf (für einen Schreiberling und Bücherwurm wie mich) natürlich nicht fehlen. Die romantische Vorstellung vom entspannten Stöbern relativiert sich zwar recht schnell, aber irgendwo zwischen Bücherstapeln und der berühmten Büchertreppe bleibt der Zauber trotzdem hängen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein letzter Abend &amp;amp; ein letzter Geschmack von Italien
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Tagesabschluss noch einen Sprizz an der Uferpromenade mit Blick auf San Giorgio Maggiore. Und dann ... Pizza! Nicht, weil’s spektakulär sein muss, sondern weil sie einfach dazugehört. Weil man Italien nicht verlassen kann, ohne eine Pizza gegessen zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und dann: zurück
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Mittwochvormittag noch einmal über den Canal Grande, noch einmal schauen, staunen und dieses Gefühl alles aufsaugen zu wollen. Zurück zum Auto, zurück auf die Straße – mit einem kurzen Zwischenstopp in Palmanova, bei dem die letzten Urlaubs-Euros noch sehr konsequent investiert werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55358;&amp;#56618;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und plötzlich ist man wieder da. Tirol. Schnee. Alltag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur fühlt es sich anders an. Ein bisschen leichter, ein bisschen wärmer, ein bisschen gechillter – und mit Erinnerungen im Gepäck, die für immer hängenbleiben (nicht nur an unserer Magnete-Wand)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 07:51:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Was ich beim Handyexperiment wirklich gelernt habe</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/was-ich-beim-handyexperiment-wirklich-gelernt-habe</link>
      <description>3 Wochen ohne Handy: Warum plötzlich alles entspannter wurde – und was ich über Stress, Reaktionsdruck und Social Media gelernt habe.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 Wochen ohne Dauer-Scrollen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was ich (als Mama) beim Handyexperiment wirklich gelernt habe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollte ich nur meine Tochter unterstützen. Ihr mit gutem Beispiel vorangehen und gemeinsam aufs Handy verzichten. So nach dem Motto: „Wir machen das jetzt zusammen, dann wird’s weniger schlimm.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber, hey: so schlimm war’s gar nicht. Eigentlich war‘s sogar ziemlich entspannt – und ehrlich gesagt auch ziemlich aufschlussreich:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „No Drama“. Ich schwör‘s!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei war ich vorbereitet. Wirklich gut gerüstet für Endlos-Diskussionen, Türknallen und Teenie-Revolte ... Doch stattdessen gab‘s 15 Minuten Handyzeit pro Tag. Und danach? – Handy weg. Aus. Keine Debatte. Kein Drama. Und irgendwann sogar der Satz: „Es geht mir eigentlich eh nicht ab.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bämmm. Da war ich kurz irritiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses Gerät, ohne das vor ein paar Wochen gar nichts ging, war plötzlich ... entbehrlich!?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit hab‘ ich nicht gerechnet! Zumindest nicht so schnell.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Neue Gewohnheiten statt Dauer-Scrollen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sie stattdessen gemacht hat: Handlettering, Kuchen backen, ihrem kleinen Bruder beim Basketball-Training zuschauen ... und: sie hat ihre Langeweile auch einfach mal ausgehalten! (Wusste gar nicht, dass das heutzutage noch geht.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vor allem: wir haben wieder mehr geredet. Weil dieses ständige „Ich muss noch schnell irgendwas checken“ nicht mehr da war. Fast so, als wäre das „Ich könnte ja was verpassen“ gar nicht so dramatisch, wie wir immer geglaubt haben ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein persönliches Learning
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die größte Erkenntnis hatte ich tatsächlich für mich selbst: Und sie hat weniger mit Handyzeit zu tun als mit Reaktionszeit. Ich bin nämlich jemand, der immer schnell reagiert und antwortet. Und beruflich halte ich das auch nach wie vor für richtig und wichtig. Es zeigt Verlässlichkeit, Wertschätzung und Professionalität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           A-B-E-R: 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe gemerkt, dass ich dieses Tempo längst auch ins Private übernommen habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau da wird’s dann halt anstrengend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im privaten Kontext bedeutet „sofort reagieren“ nämlich oft unnötiger Druck, Unruhe, hohe Erwartungshaltung und ganz viel Kopfkino: Warum antwortet sie nicht? Hab‘ ich was übersehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte ich nochmal nachfragen? ... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt, 3 Wochen später kann ich sagen: (private) Nachrichten dürfen auch mal warten. Anrufe dürfen auch mal durchklingeln. Nicht aus Ignoranz. Sondern, weil man eben gerade lebt, kocht, Auto fährt oder sich mit seiner Tochter unterhält ...
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das Verrückte: Es passiert meist trotzdem nichts. Keine Katastrophe. Keine Krise. Keine Eskalation. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weniger Reaktion = mehr Gelassenheit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich also wirklich gelernt habe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist es gar nicht die fehlende Erreichbarkeit, die uns stresst, sondern die Erwartung, immer sofort reagieren zu müssen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wenn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            man diese Erwartungshaltung dann ein Stück weit loslassen kann, wird es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            tatsächlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erstaunlich ruhig. Und ganz ehrlich: Das Allermeiste KANN warten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (sogar beruflich)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann war da noch Social Media
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab‘ ernsthaft überlegt meine Accounts zu löschen.  Wirklich. Alle weg. Kein Scrollen mehr, kein Vergleichen, kein „nur mal kurz schauen“, das dann eh wieder 45 Minuten dauert ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           A-B-E-R: 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weil ich plötzlich soviel Zeit zum Nachdenken hatte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (was an sich ja schon verdächtig ist), kam mir auch noch ein weiterer Gedanke:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist gar nicht Social Media das Problem, sondern das, was wir daraus gemacht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht brauchen wir einfach weniger Bad-News in Dauerschleife, weniger Weltuntergang und weniger Selbstoptimierungs-Gurus – dafür mehr Leichtigkeit, mehr Humor, mehr Gedanken, die nicht stressen – sondern einfach mal kurz die Mundwinkel nach oben schießen lassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Deshalb sind meine Accounts also noch da.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ich werde weiterhin die kleinen Momente und schönen Erinnerungen mit euch teilen. Werde weiterhin über Dinge schreiben, die mich beschäftigen oder Gedanken, über die es sich nachzudenken lohnt. Nicht weltbewegend. Aber vielleicht genau deshalb ganz angenehm ... Und wenn dabei hin und wieder jemand mitliest und schmunzelt – dann freut mich das natürlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde Social Media also auch weiterhin nutzen. Wenn auch ein bisschen anders: mit weniger Druck, weniger Erwartungshaltung, weniger Durchscrollen – dafür mit genauerem Hinschauen. Denn,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis ja die: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss nicht komplett verzichten, nur bewusster konsumieren! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:46:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/was-ich-beim-handyexperiment-wirklich-gelernt-habe</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Geständnisse eines Reformers</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/gestandnisse-eines-reformers</link>
      <description>Seit ich weniger Zeit am Handy verbringe, habe ich plötzlich Zeit mich mit Fitnessgeräten zu unterhalten. Bin mir nicht sicher, ob das eine gute Entwicklung ist!?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn alles zittert –
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           und plötzlich
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           der Reformer
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           zu mir spricht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ich spreche neuerdings mit Gegenständen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oder sie mit mir.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz genau weiß ich das noch nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt’s ja am Handyentzug oder an zu viel Klaus Eckel?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich aber weiß:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Neulich im Pilates-Studio hat der Reformer plötzlich angefangen mit mir zu reden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und mir seine intimsten Geheimnisse verraten:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Hey du. Schön, dass du auch endlich mal deinen Allerwertesten hierher bewegt hast.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macht ja mittlerweile wirklich jeder. Dabei hatte ich früher ein ziemlich ruhiges Leben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bis Hollywood mich entdeckt hat. Plötzlich lagen Schauspielerinnen auf mir drauf –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            anmutig wie Schwäne, perfekt geshaped mit Bauchmuskeln, für die man eigentlich einen Waffenschein braucht. Den Rest hat die Instagram-Bubble für mich erledigt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ehe ich mich versah, standen plötzlich alle auf mich – pardon mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute kommen die Leute mit großen Erwartungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie wollen alle fit werden. Schlank werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und am besten noch ein Sixpack dazu buchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immerhin lassen sie es sich was kosten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Umsonst gibt’s bei mir nämlich nichts.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Höchstens den Muskelkater.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber jetzt mal der Reihe nach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Montagmorgen ist meine Lieblingszeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da stehen Menschen mit diesem optimistischen Gesichtsausdruck auf mir,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der ungefähr sowas sagt wie: „Heute werde ich sportlich sein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich denke mir dann nach fünf Minuten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Okay ... Wir sprechen uns dann gleich noch mal ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von außen sieht das ja echt immer ganz fancy aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anmutig. Langsam. Kontrolliert. Minimalistisch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus meiner Perspektive wirkt es aber eher so, als würden die Menschen versuchen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kopfüber auf einem Einkaufswagerl zu balancieren. Aber gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein persönliches Highlight ist ohnehihn der Moment,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wenn die Trainerin sagt: „Noch fünfzehn.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich weiß natürlich, was sie meint. Die Menschen auf mir eher nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die beginnen dann meistens zu zittern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht aus Angst, dass ihr letztes Stündchen angezählt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dabei sind das einfach nur ihre Muskeln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese kleinen Muskelstränge, die plötzlich aufwachen und völlig empört rufen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wer stört hier unsere jahrzehntelange Ruhe?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du musst nämlich wissen, dass ich eine ganz besondere Begabung habe:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich kann Muskeln aufspüren. Auch die, von denen ihre Besitzer bisher noch gar nichts wussten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nach einer guten Stunde steigen die Menschen dann wieder von mir herunter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mehr oder weniger grazil – ich sage nur – frischgeschlüpftes Rehlein auf Glatteis – oder so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber das Faszinierendste ist: Die meisten kommen wieder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ich sehe sie schon kommen – mit ihren großen Fitnessvorsätzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und diesem optimistischen Blick, der besagt: „Heute wird das bestimmt leichter.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun, ich sag’s mal so: Meine Federn sehen das vermutlich anders. Aber egal.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen uns jedenfalls am Montag wieder. Bis dann“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und ich?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... Ich glaub' ich brauch‘ jetzt erstmal einen Iced Matcha Latte. Cheers! ;-)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:53:22 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Handyexperiment mit Teenager</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/handyexperiment-mit-teenager</link>
      <description>Erstes Zwischenfazit nach einer Woche digital Detox mit meiner Teenie-Tochter: Erstaunlich wenig Reibereien, viele Ahas und noch mehr Akku.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Digital Detox mit Teenager:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           MEIN HANDYEXPERIMENT
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erste Woche ohne WhatsApp, Social Media &amp;amp; Push-Nachrichten – und überraschend viel Akku.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor einer Woche habe ich ein kleines Experiment gestartet:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Digital Detox im Familienalltag.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Anlass war das Schulprojekt meiner Tochter. Beim sogenannten Handyexperiment verzichtet sie fast komplett auf ihr Smartphone. Und das, obwohl dieses neben ihrem Rhode-Lipgloss und der Haarbürste eines der wichtigsten Accessoires meines Teenie-Girls war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einzige Ausnahme: 15 Minuten Handyzeit pro Tag. (Ihr wisst schon – damit Snapchat nicht komplett abfackelt.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil man bekanntlich nicht Wasser predigen und Wein trinken soll, habe ich beschlossen bei diesem Experiment mitzumachen. Mein Smartphone wurde deshalb kurzerhand zum Tastentelefon downgegradet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet aktuell:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           WhatsApp: Pause
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Social Media: Pause
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Push-Nachrichten: vermutlich beleidigt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erreichbar bin ich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           bis zum 24. März
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nur über Anruf, SMS oder E-Mail.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ein erstes Zwischenfazit nach Woche 1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erkenntnis Nr. 1: 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Handyakku hält plötzlich mehrere Tage
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wiederhole: Mehrere Tage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und auch mein eigenes Energielevel hält viel länger.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbar verbraucht es also doch erstaunlich viel mentale Energie, ständig auf Nachrichten, Reels, Kommentare und „Breaking News über die Breaking News“ zu reagieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erkenntnis Nr. 2:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Man muss wieder planen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine der größten Veränderungen im Alltag ist tatsächlich ganz banal:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss wieder genauer planen. Zum Beispiel beim Abholen meiner Tochter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher lief das ungefähr so:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bin gleich da.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Doch später.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Stehe woanders.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Warte kurz.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute lautet der Plan:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir treffen uns um 16:30 beim Eingang.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wisst ihr was?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind tatsächlich beide um 16:30 dort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn man wird plötzlich erstaunlich verbindlich, wenn spontane digitale Rettungsaktionen wegfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erkenntnis Nr. 3:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kein Lebenszeichen und trotzdem weniger Sorgen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein überraschender Effekt des Handyverzichts: Ich mache mir tatsächlich weniger Sorgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Standortcheck.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kein „Wo bist du?“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kein „Warum antwortest du nicht?“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kein „Hast du meine Nachricht gelesen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Überraschung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Kind findet trotzdem den Weg nach Hause. Auch ohne GPS-Begleitung. Denn Teenager überleben offenbar auch ohne permanenten Standort-Check.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also vertraue ich jetzt einfach auf ihre Smartness. Bisher funktioniert das erstaunlich gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erkenntnis Nr. 4:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weniger Reaktion – mehr Zeit.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich persönlich der größte Plot-Twist: Es ist nämlich tatsächlich gar nicht so schlimm, nicht auf alles sofort zu reagieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und jetzt kommt die wirklich schockierende Nachricht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Welt dreht sich trotzdem weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein System ist zusammengebrochen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Keine Katastrophe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Internet funktioniert weiterhin – auch ohne meine sofortige Beteiligung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erkenntnis Nr. 5:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Endgegner des Digital Detox: WhatsApp-Gruppenchats
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz ohne Smartphone-Abhängigkeiten funktioniert der Alltag allerdings doch nicht immer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Thema bleibt nämlich hartnäckig: WhatsApp-Gruppenchats – Mein aktueller Endgegner.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn seien wir ehrlich: Für organisatorische Zwecke oder schnelle Absprachen mit mehreren Beteiligten greifen wir im Alltag doch ziemlich schnell auf Gruppenchats zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Praktisch? Absolut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Digital Detox kompatibel? Eher… so mittel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für dieses Problem habe ich ehrlich gesagt noch keine perfekte Lösung gefunden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wer eine hat, möge mir bitte eine Brieftaube durchschicken.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit nach Woche 1: 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56587;
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            der Akku hält länger (der vom Handy – und der von mir)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55358;&amp;#56800; das Gedankenkarussell wird ruhiger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56517; die Planung wird besser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55358;&amp;#56605; die Verbindlichkeiten steigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und man merkt: Ein erstaunlich großer Teil unserer digitalen Hektik ist ohnehin selbst gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was mich persönlich am meisten freut?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist unser gemeinsames Projekt. Unser Mama-Tochter-Ding. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid und ganz nebenbei auch die glaubwürdigere Erziehungsmethode. Und am Samstag belohnen wir uns dann zur Halbzeit mit Sushi. Das Beweisfoto reichen wir nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           PS: Falls jemand Feedback zum Experiment hat –  Ich prüfe regelmäßig den Himmel!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lasst es einfach reinflattern &amp;#55357;&amp;#56650;️.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:15:34 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Geschäft mit der Liebe</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/das-geschaeft-mit-der-liebe</link>
      <description>Warum ein Strauß rote Rosen immer irgendwie "verdächtig" ist und was genau der Valentinstag damit zu tun hat. Ich sag's euch heute mal durch die Blume. ;-)</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Geschäft mit der Liebe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                    
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Keine Sorge hier geht’s jetzt nicht ums horizontale Gewerbe,  schlüpfrige TV-Formate oder geplante Bordell-Bauten. Hier geht’s um den Valentinstag. Diesen einen Tag im Jahr, an dem die Liebe offensichtlich ein Datum braucht um nicht zu verfallen. Also, Leute: Romantik an. Nicht heute. Nicht irgendwann. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aber bitte pünktlich zum 14. Februar!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Valentinstag
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man erkennt ihn zuverlässig am Bild im Ortskern: Menschen (vorwiegend männliche) mit nervösem Blick und einem Strauß in der Hand, der mehr kostet als der Halbtagesskipass. Vor den Blumenläden staut’s, wie sonst nur zur Primetime an der Hahnenkammbahn. Und jeder weiß: Wer hier ohne Strauß rausgeht, riskiert eben diesen zuhause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sag’s durch die Blume
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Valentinstag lernt man eine ganze Menge über Beziehungen. Zum Beispiel, dass Liebe auch an Öffnungszeiten gebunden ist. Und an Preise, bei denen man kurz überlegt, ob man die Rose nicht vielleicht auch teilen könnte. Obwohl: Blumen sind an diesem Tag eigentlich gar keine Blumen. Sie sind Beweise. Für echte Liebe und wahre Gefühle. Und ein sicheres Indiz dafür, dass man(n) ausnahmsweise kein schlechtes Gewissen hat oder sich für etwas entschuldigen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gefühle aus Kalender
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch der Valentinstag ist nicht allein. Er hat auch noch Verstärkung. Den Muttertag zum Beispiel. Gleiches Spiel, andere Zielgruppe. Auch hier wieder Blumen, Schokolade und dieses selbstbewusste Lächeln, das sagt: „Natürlich hab‘ ich daran gedacht“. Und zwischen diesen Tagen passiert dann … nicht viel. Liebe und Aufmerksamkeit im Alltag ist ja auch wirklich schwierig. Viel einfacher ist es, ein-, zweimal im Jahr alles rauszuhauen und den Rest der Zeit auf Normalbetrieb zu schalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dabei wäre echte Romantik doch, einfach mal ohne Anlass Blumen zu schenken. Oder Zeit. Oder ein ehrliches „Wie war dein Tag heute?“. Dinge also, für die es weder Sonderöffnungszeiten noch ein Pflichtdatum im Kalender braucht. Blumenläden haben dafür übrigens das ganze Jahr Zeit – sie sind nämlich erstaunlicherweise auch an ganz normalen Tagen geöffnet und freuen sich auch dann über Kundschaft, wenn niemand panisch nach dem letzten roten Strauß greift. Dann sind Blumen nämlich einfach Blumen. Und Liebe kein (schmutziges) Geschäft.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-20053779.png" length="987446" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 18:17:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/das-geschaeft-mit-der-liebe</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Midlife-Crises?</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/midlife-crises/blog-statt-krise-zum-geburtstag</link>
      <description>Lieber ein Blog zum Geburtstag als eine Krise. Was ich – mit 44 – meinem früheren Ich schreiben würde und warum Faltencreme echte Geldverschwendung ist. ;-)</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           44 = Schnapszahl ≠ keine Krise. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                          
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Am Samstag war mein Geburtstag. Ich bin jetzt 44. Eine Schnapszahl. Und offenbar genau das Alter, in dem man laut Gesellschaft entweder eine Midlife-Crisis haben, sich neu erfinden, oder sich endlich ein E-Bike anschaffen sollte. Aber: Ich habe mich gegen all das entschieden ... (Gut, das mit dem E-Bike überleg' ich mir noch ;-)). Aber eines ist fix: Ich arbeite nicht 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           an
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            mir. Ich arbeite 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           mit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            mir. Und mit Wörtern. Denn die sind zuverlässiger als jeder Selbstoptimierungsratgeber.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            44? ... Ja das fühlt sich ein bisschen nach „Halbzeit“ an. Aber weniger nach Abrechnung, mehr nach Überblick.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man weiß inzwischen ziemlich genau, was man kann – und vor allem, was man nicht (mehr) kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei mir ist es zum Beispiel sich diesen einen Satz einreden zu lassen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Du bist nicht gut genug.“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ... Ein Klassiker. Wenig originell, aber gesellschaftlich erstaunlich gut verankert. Besonders bei Frauen. Leider.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich höre ihn auch heute noch – aber ich überlass‘ ihm keine Bühne (mehr)!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn: was ich mit 44 sehr bewusst aufhören werde, ist „das Gefallen-Wollen“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieses soziale Dauerlächeln. Dieses vorsorgliche Abschwächen der eigenen Gedanken, damit sich bloß niemand „unwohl“ fühlt. Ich habe nämlich festgestellt, dass man es ohnehin nie allen recht machen kann. Also kann ich es ja auch gleich sein lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überhaupt schreibe ich heute viel persönlicher als früher. Ehrlicher. Nicht, weil ich mutiger geworden wäre – sondern weil ich keine Lust mehr habe, mich (sprachlich) zu entschärfen. Ich wähle meine Projekte selbst. Und meine Themen. Vieles, was früher zu laut, zu heikel oder zu viel Meinung war, ist heute genau richtig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            44 ist kein Krisenalter. Es ist ein Klarheitsalter. Selbstbewusstsein wächst. Zweifel schrumpfen. Nicht weg – aber endlich proportional. Und weil gesellschaftliche Erwartungen am besten zerbröseln, wenn man sie persönlich adressiert - hier noch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ein Brief an mein früheres Ich
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Liebes früheres Ich,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nein, du bist nicht zu spät.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Du bist nur zu sehr damit beschäftigt ständig nach rechts und links zu schauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich weiß schon, du willst es allen recht machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angenehm sein. Vernünftig. Nicht zu laut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber, ich verrate dir was: Es wird trotzdem nie reichen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb steh' zu deinen Gedanken. Auch zu den unbequemen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vor allem zu denen. Sie machen dich nicht schwierig – sie machen dich sichtbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und Sichtbarkeit ist kein Makel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später wirst du persönlicher schreiben. Dich auch über schwierigere Themen wagen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und du wirst merken: Nicht deine Meinung war das Problem –
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           sondern das ständige Gefühl sich dafür rechtfertigen zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du wirst auch mit 44 noch zweifeln.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aber du wirst dich davon nicht mehr regieren lassen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und das – so glaub mir – fühlt sich verdammt gut an! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alles Liebe,                                               
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein 44-jähriges Ich 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS: Spar dir dein Geld für Faltencreme. Lachfalten sind sexy ;-)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-4987181.jpeg" length="834712" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 13:34:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/midlife-crises/blog-statt-krise-zum-geburtstag</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jahresrückblog 2025</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/jahresrueckblog-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn 2025 ein Text wäre:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fließtext wär’s keiner ;-)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eher eine Mischung aus (Rand-)Notizen, Gedankenstrichen, Fettmarkierungen und bewusst gesetzten Punkten.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schreiballtag
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe viel geschrieben. Für Magazine, Zeitungen, Websites, Blogs, Jubiläumsbroschüren, Newsletter, Mailings und mehr. Für große Themen aber auch für die ganz kleinen. Und genau diese Bandbreite liebe ich. Denn gute Texte sind keine Frage des Formats, sondern der Haltung. Und ja, ich geb’s zu: Es war nicht immer easy. Die KI sitzt längst schon bei mir am Schreibtisch (und in meinem Nacken) – und Ghosting gehört mittlerweile wohl zum Texterleben dazu. Leider gibt es auch immer noch Menschen, die glauben, der Wert von Textarbeit sei verhandelbar ... What ever.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich arbeite trotzdem nicht beliebig. Ich passe mich nicht reflexartig an. Ich stelle Fragen, wo sie nötig sind. Und ich liefere verlässlich dort, wo Klarheit herrscht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die größte Kunst: Denken (lassen)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mich interessiert nicht das bloße Produzieren von Text. Mich interessiert die Wirkung. Die größte Kunst des Schreibens ist für mich, Menschen zum Mitdenken zu bewegen. Gesellschaftssatire ist dabei eines meiner liebsten Werkzeuge. Nicht, um immer Recht zu haben (obwohl das auch toll ist ;-)) sondern um genau hinzuschauen, zu spiegeln und zu hinterfragen. Aber ich bin auch dankbar für jedes Projekt dazwischen – für alles was leise ist, aber Wirkung hat. Schreiben darf alles sein. Außer belanglos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und dann war da noch …
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine erste eigene Zeitung. Kein Scherz. Auch wenn sie genau das war – eine (Faschings-)Zeitung. Ein Spiel mit Sprache, Wortwitz und Zeitgeist. Ein Projekt, das amüsieren wollte. Aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht auf Kosten anderer. – Gedruckt. Ganz bewusst. Ein Printstück in einer digitalen Welt, in der alles sofort weiterwischt. Papier bleibt liegen. Und zwingt uns genauer hinzuschauen. Oder ein zweites Mal zu lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und dann ist da auch noch Yoga
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein zweites Standbein – im besten Sinne. 2025 hat mir auch hier neue Räume eröffnet. Mittlerweile unterrichte ich bis zu fünf Kurse pro Woche. Der Wechsel vom Schreibblock zum Yogablock ist für mich mehr als nur Ausgleich – und es folgt derselben Haltung: Präsenz. Achtsamkeit. Genauigkeit. Weder Schreiben noch Yoga funktionieren im Autopilot. Beides verlangt da zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und ich bleibe da. Auch 2026.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit klarem Blick, gespitztem Bleistift und ausgerollter Yogamatte. Nicht angepasst. Aber offen. Nicht laut. Aber deutlich. Und mit der Prämisse, dass gute Arbeit eine klare Haltung braucht – und die Welt viele gute Geschichten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-1410226.jpeg" length="316069" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 09:54:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mein Black-Week-Deal</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/mein-black-week-deal</link>
      <description>Warum das größte Schnäppchen das ist, dem Black-Friday einfach mal ein Schnippchen zu schlagen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein Black-Week-Deal:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rabatt fürs Mit-Denken!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Während unser Bundespräsident unserem Nationalelf-Kapitän noch eine Abfuhr erteilt hat, die Qualifikation zur Fußball-WM mit einem Feiertag zu belohnen, ist ein anderer Tag längst zu einem geworden: Der „Black Friday“.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der letzte Freitag im November ist der Jubeltag für den (Online-)Handel! Ein Fest, das niemand beantragt hat, aber trotzdem jedes Jahr gefeiert wird.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und während ich gerade dabei bin, meine 367 Rabatt-Mails in den Spam-Ordner zu verfrachten, ist mir ein Gedanke gekommen: Warum nicht mal dem Black-Friday eine Abfuhr erteilen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bewusster Konsum statt Kaufreflex
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht gehörst ja auch du zu denen, die heuer mal nicht auf den „Kaufen-um-zu-sparen“-Reflex reinfallen wollen? Nicht, weil Kaufen per se falsch wäre – manchmal sind echte Angebote tatsächlich hilfreich – sondern weil man sich bewusst entschieden hat: Ich brauche nichts. Punkt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während halb Österreich nervös auf die Entertaste haut um beim 40%-Rabatt Dinge zu bestellen, von denen man gestern noch nicht einmal wusste, dass man sie „braucht“, sitzen wir entspannt da und genießen das beste Angebot des Tages: geistige Ruhe und finanzielle Klarheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Psychologischer Sieg statt Rabatt-Illusion
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Andere kämpfen sich durch Countdown-Panik und Limited-Stock-Alarm, die klingen wie Katastrophenmeldungen; so als würde man das letzte Raumschiff zur Erde verpassen, wenn man nicht sofort eine Mini-Massagepistole für den Hamster kauft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hingegen haben erkannt: Das wahre Schnäppchen ist nicht – 60 %. Das wahre Schnäppchen ist 0 Euro auszugeben für Dinge, die man ohnehin nicht braucht. Wir sind nicht in die Falle getappt, ein erfundenes Bedürfnis zu befriedigen, das cleveres Marketing künstlich erzeugt hat. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während hierzulande also hunderte Millionen Euro fürs Black-Friday-Shopping ausgegeben werden und der Durchschnittskunde rund 195 Euro investiert, gönnen wir uns etwas ganz Seltenes: Selbstbestimmung!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht reflexhaft klicken, nicht jedem Aufruf folgen, sondern selbst entscheiden, was man will – oder eben nicht will. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Deal?  
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du heuer also nichts „gespart“ hast, weil du nichts gekauft hast, dann ist das keine verpasste Chance – sondern eine bewusste Entscheidung. Denn am Ende geht es nicht um Konsumverzicht, sondern um Konsumbewusstsein. Kaufen, wenn’s sinnvoll ist. Nicht kaufen, wenn’s der Algorithmus (oder der Marketingguru) vorschlägt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           : 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Happy Bright Friday!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-5650026.jpeg" length="144564" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:25:50 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das crazy: Die Jugend spricht; die Eltern sind lost</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/das-crazy-die-jugend-spricht-die-eltern-sind-lost</link>
      <description>Warum Eltern manchmal lost in Translation sind, die Jungen Wörter als Vibes benutzen &amp; Sprachlosigkeit manchmal zum Familyalltag gehört: humorvoll &amp; ... "das crazy"!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           "Das crazy" -
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn Eltern sprachlich lost sind
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist wieder soweit – das Jugendwort des Jahres wurde gekürt. Und wie jedes Jahr sitze ich da, lese es, und habe das Gefühl, man hätte mich in ein Paralleluniversum katapultiert, in dem Grammatik optional, und Bedeutung reine Auslegungssache ist. Diesmal also: „das crazy“. Ich wiederhole: das crazy. Nicht nur crazy. Nicht einfach ein Adjektiv, nein, ein Substantiv. Mit Artikel. Ein Wort, das klingt, als hätte jemand mitten im Satz vergessen, was er eigentlich sagen wollte, und dann beschlossen, dass das eh schon reicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lost in Translation 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin 43, Mutter einer pubertierenden 13-Jährigen und eines fast 10-Jährigen. Ich dachte, ich spreche Deutsch. Tja. Offensichtlich spreche ich Altgriechisch mit Akzent. Jugendsprache ist für mich inzwischen so etwas wie eine geheime Geheimsprache – nur ohne „el-ef“. Früher war „cool“ noch cool. Dann kam „cringe“, was ich anfangs für eine Hautkrankheit hielt. „Digga“ war kurzzeitig akzeptiert, bis ich rausfand, dass ich es nicht benutzen darf, weil ich „nicht so eine“ bin. Und jetzt? Jetzt kommt „das crazy“. Ein Wort, das laut Duden-Logik eigentlich gar nicht existieren dürfte, aber in der Welt meiner Kinder völlig selbstverständlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Worte sind jetzt nur noch Vibes
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Jugend von heute hat die Sprache endgültig vom Ballast der Bedeutung befreit. Worte sind keine Werkzeuge mehr, um Dinge zu beschreiben – sie sind Vibes. Man kann alles und nichts damit sagen. „Das crazy“ funktioniert universell: Es kann „wow“, „oh nein“, „egal“ oder einfach „bitte sprich mich nicht weiter an, Mama“ heißen. Es ist das sprachliche Äquivalent zum Achselzucken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Früher Gefühle, heute Geräusch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erinnere mich an die Zeit, als man mit einem Satz wie „Das ist ja der Wahnsinn!“ noch Emotion zeigen konnte. Heute reicht ein „das crazy“ und man hat alles gesagt, ohne sich unnötig festzulegen. Manchmal beneide ich die Jungen um diese Fähigkeit, mit zwei Wörtern ganze Gefühlslandschaften abzudecken. Gleichzeitig möchte ich mir einen Dolmetscher anschaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Slang mit Verfallsdatum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jugendsprache ist mittlerweile weniger Kommunikation als ein schickes Sprach-Accessoire. Wer sie nicht spricht, ist raus. Wer sie zu oft spricht, ist „cringe“. Es ist ein Minenfeld zwischen Dazugehören und Zu-alt-Dafür. Ich habe einmal versucht, ein aktuelles Jugendwort in einem Satz zu verwenden. Meine Tochter sah mich an, als hätte ich gerade Latein mit Tiroler Dialekt gesprochen. Ich glaube, in dem Moment ist in ihr innerlich etwas zerbrochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sprachkunst mit Ablaufdatum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei ist es faszinierend: Die Jugendlichen schaffen es aus der Sprache ein sich ständig selbst erneuerndes Kunstprojekt zu machen. Kaum hat man ein Wort verstanden, ist es schon wieder uncool. Das Haltbarkeitsdatum der Wörter ist ungefähr so lange wie ein TikTok-Video. Wenn ich also denke, ich habe endlich den Anschluss gefunden, dann weiß ich: Ich bin mindestens zwei Trends zu spät.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das crazy – gar nicht so crazy?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und trotzdem – ich liebe es ein bisschen. Diese völlig überdrehte, grammatikfreie, ironisch-ernste Ausdrucksweise ist so herrlich absurd, dass man sie fast schon bewundern muss. Vielleicht ist „das crazy“ ja auch einfach eine kleine Erinnerung daran, dass Sprache lebt, auch wenn sie uns dabei ein bisschen auslacht. Also werde weiterhin ratlos nicken, wenn mir jemand „das crazy“ entgegenwirft; werde mich fragen, ob das jetzt Zustimmung, Mitleid oder einfach nur höfliches Desinteresse war. Und ich werde mich damit abfinden, dass meine Kinder in einem sprachlichen Universum leben, in dem Regeln keine Rolle spielen. Vielleicht ist das ja tatsächlich... das crazy.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Crazy.png" length="142890" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 09:00:45 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Handschlag statt Hashtag</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/handschlag-statt-hashtag</link>
      <description>Warum ich heiße Diskussionen lieber mag als heiße Luft.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die hohe Kunst des
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Luftballon-Aufblasens
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Netzwerken.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Zauberwort, das angeblich Türen öffnet, Chancen bringt und Karrieren rettet. Übersetzt heißt es aber meist: „Tu so, als wärst du wahnsinnig interessiert, während du eigentlich nur wartest, bis du endlich selbst reden darfst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin schlecht darin. Wirklich schlecht. Ich habe noch nie jemanden mit einem gewinnenden Schulterklopfen beeindruckt. Meine Visitenkarten liegen gefühlt seit Jahren unangetastet in einer Schublade, wahrscheinlich schon vergilbt. Und Smalltalk plus Selfie mit den „wichtigen“ (richtigen!?) Menschen? – Fehlanzeige. Ich stehe lieber unauffällig in der Nähe des Buffets und frage mich, ob es unhöflich wäre, den Käse einzupacken und mit nach Hause zu nehmen ;-).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andere sind da besser. Sie jonglieren mit Namen, werfen charmante Floskeln in den Raum und schaffen es, nach drei Minuten Gespräch so zu tun, als hätten sie gerade eine Seelenverwandtschaft entdeckt. Ich bewundere das – und gleichzeitig frage ich mich: Ist das echte Nähe oder nur ein Bewerbungsgespräch auf Dauerloop?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich, Freundschaften und Kontakte sind wichtig. Aber wenn das halbe Berufsleben darauf basiert, „den Richtigen“ beim Afterwork-Prosecco getroffen zu haben, dann läuft da in meinen Augen irgendwas schief. Ehrliche Handschlagqualität? – Nett, aber schwer zu posten. Qualität? – Schön, aber ohne Hashtag kaum sichtbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich darf Netzwerken auch heißen: eine ehrliche Begegnung, ein echtes Gespräch, ein gemeinsames Lachen, das nicht sofort in ein „Wie können wir daraus Kapital schlagen?“ übersetzt wird. Klingt naiv? Mag sein. Aber vielleicht sind es am Ende genau diese Begegnungen, die bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Ansatz: weniger ist mehr. Ich schrei' nicht am lautesten "Hier bin ich!", ich sammle keine Likes im Raum, und mein Namensschild hat auch keine eingebaute LED-Beleuchtung. Dafür halte ich es mit einer uralten, fast vergessenen Technik: Ich meine, was ich sage. Und ich halte mich an das, was ich verspreche. Langweilig, ich weiß. Dafür aber überraschend nachhaltig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende bleibt es wohl Geschmackssache: Manche bauen Netzwerke wie ein Hochhaus – schnell, sichtbar und ein bisschen wackelig. Ich baue lieber ein Fundament. Dauert länger, aber hält besser. Und wenn ich irgendwann mal jemanden brauche, der wirklich für mich da ist, dann rufe ich eben keinen Luftballon an ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 07:55:21 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Let's talk</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/let-s-talk</link>
      <description>Wir sagen nichts, hoffen aufs Beste und wundern uns über Shitstorms, Beziehungskrisen und Politikverdrossenheit. Dabei wär die Lösung so simpel wie unbequem: Reden!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Let's talk:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Reden ist Silber,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schweigen ist … fatal.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reden ist wichtig. Ach was sag‘ ich, Reden ist essentiell. Und wehe, man lässt es mal ein paar Tage bleiben. Dann stinkt’s. Im Zwischenmenschlichen genauso wie im globalen Miteinander. Und trotzdem sparen wir mit Worten, als wären sie Inflationsware. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei ist Kommunikation doch das Fundament von Beziehungen, Demokratie und Wirtschaft ... Und doch reden wir zu wenig. Und wenn, dann oft im Modus „Nebelmaschine“. Unklar. Halbgar. Phrasig. Hauptsache, keiner fühlt sich auf den Schlips getreten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schweigen aus Bequemlichkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum aber gibt es dieses kollektive Kommunikationsvermeidungssyndrom? Meine Theorie: Reden könnte ja unangenehm sein. Könnte etwas auslösen. Reaktionen hervorrufen. Fragen aufwerfen. Und dafür müsste man ja …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           antworten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also lieber schweigen. Abwarten. Vielleicht löst sich das Missverständnis ja von selbst. Aber hey: Tut es nicht. Niemals. Es wächst. Wuchert. Breitet sich aus wie Schimmel im Altbau – und am Ende wundern wir uns über die schlechte Luft in unseren Beziehungen, Teams und Demokratien. Denn je weniger wir reden, desto mehr Raum bleibt für (Miss-)Interpretation, Spekulation, Gerüchte und Fake News ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Reden wir übers Reden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nehmen wir zum Beispiel die Politik.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ich weiß, ich weiß – ein Reizthema. Aber hey, wir sind ja nicht zum Kuscheln hier.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Politiker kündigen Projekte an – aber kommunizieren sie nicht richtig. Was passiert? Die einen jubeln, die anderen hyperventilieren, und niemand weiß, worum’s eigentlich wirklich geht. In die Informationslücke schieben sich dann Meinungen, Stammtischanalysen und Verschwörungsformate. Und am Ende fragt sich die Regierung, warum das Vertrauen der Bevölkerung immer mehr schwindet. Na, vielleicht weil keiner mehr versteht, was überhaupt gesagt oder eben auch nicht gesagt wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der ganz normale (Kommunikations-)Wahnsinn
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei müssen gar nicht in die große Politik schauen. Reicht schon ein Blick in die sozialen Medien. Ein Satz, ein Emoji zu viel – zack, Shitstorm. Empörungskaskade. Und alles nur, weil jemand nicht klar gemacht hat, was er oder sie eigentlich gemeint hat. Ironie funktioniert im Netz nämlich ungefähr so gut wie Sarkasmus in der Buchhaltung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder schauen wir einfach auf unseren Alltag: Der Partner fühlt sich missverstanden, der Kollege übergangen, die beste Freundin zieht beleidigt ab – alles schon erlebt? Willkommen im Club der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           unausgesprochenen Erwartungen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Red’ doch einfach!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei wär’s gar nicht so schwer. Wirklich nicht. Kein Kommunikationswissenschaftsdiplom nötig. Nur der Mut, die Lippen zu bewegen: Mund aufmachen. Offensiv, ehrlich, direkt. Ohne Angst vor der eigenen Meinung. Denn: Klarheit ist kein Hexenwerk – aber oft der Unterschied zwischen Dialog und Drama. Wer sich nicht traut, das auszusprechen, was gesagt werden muss, überlässt die Deutungshoheit anderen. Wer nicht redet, wird interpretiert. Und Interpretationen – das wissen wir alle – sind selten schmeichelhaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Also: Mund auf. Meinung raus. Haltung zeigen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonst bleibt uns am Ende nur das Schweigen – und das ist selten Gold wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-8015676.jpeg" length="139522" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 09:43:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/let-s-talk</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unser E-Roadtrip durch Italien</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/unser-e-roadtrip-durch-italien</link>
      <description>Der wohl lässigste Familien-Roadtrip ever – mit Strand, Kultur, Pasta, Pizza, Abenteuer … und null Lade-Stress! Inklusive Trulli, Trevi-Brunnen und Traumküste.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unser Roadtrip durch Italien:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Volle Ladung Abenteuer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3.300 km mit Strom und Stil 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Badeurlaub? ☑️ Check.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kulturprogramm? ☑️ Check.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Städtetrip? ☑️ Auch check. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das alles mit dem E-Auto? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja!!! Und zwar völlig problemlos und ohne Spannungen ⚡️ ;-)   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber fangen wir von vorne an:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der frühe Vogel… lädt in Bologna
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 6. Juli um 3:26 Uhr war es so weit: Koffer im Kofferraum, Kinder auf der Rückbank (noch im Halbschlaf), Kaffee im Becherhalter – und los ging unsere große Reise gen Süden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ziel? Möglichst viel Italien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstes Ladeziel? Bologna.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon nach den ersten Kilometern war klar: Reisen mit dem E-Auto ist nicht nur möglich, sondern auch ziemlich entspannt. Ladepause? Heißt: Beine vertreten, Espresso schlürfen – und nach 40 Minuten war der Akku wieder voll. (Der vom Auto und der unsrige.) Wer braucht schon Benzin, wenn’s auch so schön geht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Cupramarittima: Sonne, Strand &amp;amp; „zufällige“ Begegnungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Bologna steuerten wir 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           San Benedetto 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           an – aber mit einem kurzen, erfrischenden 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Strandstopp in Cupramarittima
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dort haben wir nicht nur unsere Füße ins Meer, sondern auch uns, ins Urlaubsfeeling getaucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Abend dann das erste große Highlight: Ein „zufälliges“ Abendessen mit Freunden, die – wie durch ein Wunder ;-) zur selben Zeit am selben Ort waren. Zwei Familien, 800 km von zu Hause entfernt, bei Pizza, Pasta, Wein und jeder Menge Gesprächsstoff.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Timing: 10/10.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lazy Monday in Tortoreto Lido
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil‘s so schön war, haben wir spontan noch einen Tag in 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Tortoreto Lido
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             angehängt. Das Auto hatte frei und wir gönnten uns einen faulen Strandtag mit Sonnenliege, Meeresrauschen und maximaler Entschleunigung. Stichwort:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dolce far niente.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Trulli fantastisch – Apulien, wir kommen!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Dienstag dann ein Ortswechsel mit Wow-Faktor: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Apulien!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Genauer gesagt 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Martina Franca
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            – mit einer Unterkunft, die direkt aus einem Märchenbuch gefallen sein könnte: Ein echtes Trullihäuschen! Drei Nächte lang lebten wir wie italienische Hobbits und erkundeten von dort aus 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Monopoli, Taranto, Torre Canne
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            und das bezaubernde 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Locorotondo
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Urteil? Meer, Essen, Menschen – einfach alles: traumhaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Matera, mein Herz! Und weiter zur Amalfiküste
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Freitag nahmen wir eine Route, die schöner nicht hätte sein können: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Matera
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            (ganz ehrlich, wer einmal da war, weiß: es ist die schönste Altstadt der Welt), dann weiter über 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Potenza
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            und 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Battipaglia
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            (Erinnerungen an den „cambio scolastico“ meines Mannes inklusive) bis zur nächsten großen Station ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Amalfiküste – einfach (nicht) zu (s)toppen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Maiori
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            parkten wir unser Elektroauto für ganze drei Tage. Und das völlig ohne schlechtes Gewissen – denn von hier aus ging's mit Bus, Fähre und sogar Stand-up-Paddle weiter entlang der spektakulärsten Küste Italiens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine persönliche Empfehlung: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Atrani
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Klein, fein und tausend Mal charmanter als Amalfi – vielleicht auch, weil dort nicht soviel los ist. (Also Pssst! Das darf gerne so bleiben.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rom: Stadt der Münzen, Brunnen und Öffis
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Küste ging’s über Vesuv und Neapel weiter in die ewige Stadt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ROM
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Große-Augen-Momente im Sekundentakt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kolosseum, Petersdom, Trevi-Brunnen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            – Gänsehaut pur. (Münzen wurden natürlich auch geworfen, wir wollen ja wiederkommen!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Auto durfte auch in Rom Pause machen, denn: Öffis + Hop-on-hop-off = entspannter Sightseeing-Marathon mit vollem Touri-Paket.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pian di Scó: Ein Hauch von Toskana-Magie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Letzter Stopp: Via
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Siena
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nach 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pian di Scó
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            – mitten in den Hügeln, zwischen Weinreben, Olivenhainen und einer Aussicht, die fast zu schön war, um real zu sein. Hier haben wir unseren Urlaub so richtig ausklingen lassen – mit Pool, Pizza und kleinen Ausflügen nach 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           San Gimignano
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            und 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Florenz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach ja, Florenz! Das Parkhaus war zwar proppenvoll, aber alle E-Parkplätze leer. Während wir gemütlich durch die Stadt bummelten, hat unser Auto ebenfalls aufgeladen und 2 Minuten vor unserer Rückkehr – 100 % voll. Wie bestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Heimreise mit Mini-Wartezeit &amp;amp; Maxi-Zufriedenheit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Heimweg dann der einzige Lade-Hiccup: In 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Affi
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            waren alle 18 Ladesäulen belegt – aber nach knapp 20 Minuten Wartezeit waren wir auch schon dran. Keine Krise, kein Stress – nur eine letzte Stärkung, bevor es weiterging Richtung Heimat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Strom statt Stress ⚡❤️
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein mega, mega, mega, mega lässiger Urlaub.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Die perfekte Mischung aus Abenteuer, Erholung, Spontaneität und italienischem Lebensgefühl.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das Beste: Das Elektroauto war kein Hindernis – im Gegenteil: Es war die ideale Reisebegleitung. Ladestopps wurden zu Mini-Auszeiten, jede Pause war willkommen, und bis auf einen winzigen Lade-Stau war alles absolut problemlos. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ob Küste, Kultur oder Kinderprogramm – wir haben alles erlebt. Und würden es sofort wieder tun. Reisen mit dem E-Auto?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Geht. Und zwar: Superdupergut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einziges „Manko“: zuhause angekommen war der Akku des Autos fast leer – unserer dafür übervoll: mit unvergesslichen Momenten, tollen Erinnerungen und ganz vielen Magneten ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die hängen jetzt auf unserer Pinnwand und das Auto an der Ladesäule ;-)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 16:01:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Warum mir Ghosting auf den Geist geht!</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/warum-mir-ghosting-auf-den-geist-geht</link>
      <description>Wer NICHTS sagt, sagt eigentlich ganz schön viel &amp; warum ich dieses "nichts" schlimmer finde, als ein "nein" ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ghosting geht mir tierisch auf den Geist!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sag halt einfach irgendWAS!?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob wir als Gesellschaft irgendwann einmal beschlossen haben, dass wir auf konkrete Fragen (oder E-mails) einfach nicht mehr antworten?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So nach dem Motto:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn ich jetzt still bin und mich tot stelle, merkt die Nachricht vielleicht nicht, dass ich sie gelesen habe.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Doch ich muss euch enttäuschen: Sie verschwindet deshalb nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlimmer noch – Sie wird sogar größer und vermehrt sich exponentiell!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Denn hinter jeder unbeantworteten Frage steht am Ende
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           eine ganze Armee an Fragezeichen, nicht mehr nur eines. ???
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dabei spreche ich hier von völlig harmlosen Dingen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Keinen Heiratsanträgen oder Anfragen zur Organspende.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein ganz banales: „Na, was meinst du?; ein "Bist du dabei?" oder „Passt das so für dich?“ ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Reaktionen darauf ???
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Stille. Nichts. Schweigen im digitalen Wald ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und zack – setzt sich das Rad der Ratlosigkeit schon wieder in Bewegung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hab‘ ich was falsch gemacht?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            War ich zu direkt?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist die Nachricht vielleicht gar nicht angekommen? ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ist da jemand???
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich sag’s euch ehrlich. Es nervt mich. Ghosting ist kein Akt der Höflichkeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein aktives Zeichen sich passiv aus der Verantwortung zu ziehen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klar gibt es Gründe, mal nicht gleich zu antworten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man ist beschäftigt (verständlich – ein kurzes „Ich meld mich später“ würde reichen).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man ist unsicher (auch okay – ein „Weiß noch nicht“ reicht völlig).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder man denkt: „Wenn ich jetzt antworte, muss ich womöglich ein ganzes Gespräch führen. Oder – schlimmer noch – ein ehrliches Nein formulieren“ ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber jetzt mal Klartext:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ein klares Nein ist mir viiiiiil lieber als gar nichts.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Denn was wirklich hängen bleibt, ist nicht die Ablehnung – sondern das Ausbleiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Nicht-Reagieren. Die Ignoranz, einfach gar nichts dazu zu sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Antworten heißt:                                                 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ich nehme dich wahr (und ernst)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es geht nicht ums Ja.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es geht nicht ums Nein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es geht ums Prinzip.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein kurzes „Danke, passt grad nicht“ zeigt: Ich nehme dich ernst. Ich sehe deine Nachricht. Ich erkenne an, dass du Zeit und Energie aufgebracht hast, um mir etwas zu schicken – und dass du verdient hast, nicht in der Unsichtbarkeits-Schublade zu verstauben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn, kurzer Reminder:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gedankenlesen gehört halt (noch) nicht zu unserer gesellschaftlichen Grundausbildung.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wenn du also längst weißt, dass du kein Interesse hast – sag’s halt einfach!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit dein Gegenüber nicht im Grübel-Wald herumirren muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Antwortet kostet minimum 2-4 Anschläge –                         
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           gibt dem anderen aber alles, was er braucht.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nochmals: Ghosting ist kein Schutzschild.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kein cooler Move.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ganz sicher keine langfristige Kommunikationsstrategie.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Es ist das Wegducken vor Verantwortung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja – auch im Berufsleben. Wie oft habe ich schon Dinge oder Einladungen rausgeschickt ohne auch nur irgendeine Reaktion darauf bekommen zu haben. Da fragt man sich irgendwann ernsthaft, ob das Mailprogramm überhaupt noch funktioniert – oder ob man versehentlich in ein Paralleluniversum geschrieben hat. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Reden ist Silber. Antworten ist Anstand.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und für mich auch ein Zeichen von Menschlichkeit und Mitgefühl. Denn in einer Welt, die dauernd über Empathie redet – sollten wir diese auch wieder mal nutzen und einfordern können! Oder wir schreiben zur Not – wie früher – kleine Zettelchen mit „ja“, „nein“, „vielleicht“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja ()
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein ()
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ()
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bitte sagt was. Irgendwas.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 13 May 2025 15:15:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schubladendenken Deluxe: mit Etikett, aber ohne Inhalt</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/schubladendenken-deluxe-mit-etikett-aber-ohne-inhalt</link>
      <description>Wir Menschen lieben Schubladen. Sie sind praktisch. Sie klappern nicht, sind schnell zu und man muss sich nicht einmal mit dem Inhalt beschäftigen – win-win, also. Denn unsere Gesellschaft ist sowas wie ein IKEA-Kasten voller Fertigmeinungen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Etikett - aber ohne Inhalt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schubladendenken deluxe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin eine Frau.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit Meinung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und einem Blog.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zack. Schon bin ich in drei Schubladen gelandet, bevor du überhaupt meinen Namen gegoogelt hast (was du eh nicht tust, weil du sicher viel mehr der visuelle Typ bist und Profilbilder checkst ;-))
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ja.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir Menschen lieben Schubladen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Sie sind praktisch. Sie klappern nicht, sind schnell zu und man muss sich nicht einmal mit dem Inhalt beschäftigen – win-win, also. Denn unsere Gesellschaft ist sowas wie ein IKEA-Kasten voller Fertigmeinungen. Nur leider ohne Aufbauanleitung.Wir sortieren. Wir klassifizieren. Wir ordnen ein: Checker oder Looser. Macher oder Blender. Körndl- oder Fleischfresser ... Und wehe, jemand wagt es, dazwischen zu existieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grauzonen? Pffff. Gibt’s nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wer sich nicht zuordnen lässt - ist suspekt und macht uns nervös. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei tun wir aber so, als wäre die Schublade selbst ein Qualitätsmerkmal.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ach, du bist so eine!“ Ja, genau. So eine, die es wagt, komplex zu denken, sich keinem Algorithmus unterwirft, Hashtags ignoriert und ihre Meinung auch gelegentlich ändert – aus so saloppen Gründen wie Nachdenken oder (Achtung: gut festhalten) aufgrund neuer Erkenntnisse!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
             
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Inhalt? Braucht’s nicht.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Beste: Die meisten dieser Schubladen sind leer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kein Inhalt. Nur Etikett. Aber hey – Hauptsache, die Aufkleber passen zur Wandfarbe. Denn wer braucht schon Tiefe, wenn man auch laut sein kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir leben in einer Welt, in der Leute sich selbst als „authentisch“ bezeichnen, während sie exakt das posten, was der Algorithmus sehen will.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aber wehe, du sprichst etwas differenziert an – dann bist du kompliziert. Oder einfach nur megaanstrengend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und ich? Ich bin diese einzelne Socke.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... die beim Wäscheaufhängen übrigbleibt – Nicht zuordenbar. Nicht einsortierbar. Unpraktisch. Manchmal auch irritierend. Und weißt du was: ich find’s toll!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn: Wer sich nicht in Schubladen quetscht, ist frei(er). Kann tanzen. Dazwischen. Darüber. Draußen. Und das ist doch irgendwie die schönste Bewegung, die man machen kann – in einer Welt voller Menschen, die sich nicht mehr trauen, ihre eigene Box und Komfortzone zu verlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit? Wenn du das nächste Mal jemanden blitzschnell einordnen willst – atme nochmal kurz durch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Frag dich, ob du gerade denkst oder nur sortierst.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und ob die Schublade wirklich klemmt – oder du einfach Angst hast, dass da drin vielleicht jemand liegt, der dich spiegeln könnte. Denn wer ständig andere einsortiert, verliert irgendwann sich selbst zwischen Unterhemden und Vorurteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ich?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bleib draußen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ungeordnet. Ungefiltert. Unbequem.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Weil echte Menschen keine Kategorien sind – sondern Unikate. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und du so?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Socke-b44ed19f-4de60d9e.png" length="597663" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 08:21:25 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Über Empörung, Unterbürg und unbequeme Wahrheiten</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/ueber-empoerung-unterbuerg-und-unbequeme-wahrheiten</link>
      <description>Die Stimmen sind laut. Die Fronten verhärtet. Die Emotionen? Hochgekocht. Willkommen in Unterbürg ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Empörung, Unterbürg und unbequeme Wahrheiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           "Man hört nur, was man hören will"
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die haben gesagt, das machen sie für die Kinder!“ –
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Und für die Alten!“ –
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ja, das ist doch Erpressung!“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „So billig kann man uns nicht ködern!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stimmen sind laut. Die Fronten verhärtet. Die Emotionen? Hochgekocht. Willkommen in der Debatte rund um Unterbürg. Ein Projekt, das nicht nur baulich, sondern vor allem gesellschaftlich für Aufruhr sorgt. Und mittendrin: wir alle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe mich lange gefragt, was mich an der Diskussion so ratlos zurücklässt. Es ist nicht das Projekt an sich (darüber kann man sicher streiten). Es ist auch nicht die Wut (die verstehe ich sogar in Teilen). Es ist diese völlige Unfähigkeit – oder vielleicht auch Unwilligkeit? – einander zuzuhören. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn – Hand aufs Herz – wir alle hören doch nur, was wir hören wollen, oder? Wenn man gegen das Projekt ist, dann ist jedes Argument
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dafür
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ein billiger Trick. Wenn man dafür ist, dann sind alle Kritiker einfach Nörgler oder Fortschrittsverweigerer. Und dazwischen? Wenig Raum. Wenig Grauzonen. Noch weniger Verständnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Trick mit den „guten“ Gründen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ja, ich habe auch geschluckt, als ich das erste Mal hörte: „Das Projekt ist für die Durchführung des Generationenhauses wichtig.“ - Klar, das klingt im ersten Moment ein bisschen wie:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du dagegen bist, bist du gegen Omas und Kleinkinder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
              - Und wer will das schon sein?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber halt – nur weil ein Argument emotional aufgeladen ist, ist es automatisch falsch?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           automatisch manipulativ? Oder dürfen wir auch anerkennen, dass es durchaus auch berechtigte Anliegen hinter solchen Aussagen geben könnte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich finde: Man darf beides denken. Man darf skeptisch sein. Und man darf trotzdem sagen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Na gut, ganz von der Hand zu weisen ist das vielleicht nicht, das Haus gibt's ja nicht umsonst.“ Aber dafür müsste man eben über den eigenen Tellerrand schauen. Sich einlassen auf Argumente, die nicht sofort ins eigene Weltbild passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und genau da hakt es.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wahrheiten nach Maß
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir alle basteln uns unsere Wahrheiten so, dass sie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           uns
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gut stehen. Wie ein bequemer Pulli, der uns wärmt – und manchmal ein bisschen blind macht für das, was draußen passiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Niemand zahlt gerne mehr. Für Müll, Wasser, Kanal, Grund und Boden. Ich auch nicht. Gleichzeitig aber wollen wir Spielplätze, Skikurse für die Kids, ein Schwimmbad, Kinderbetreuung, Betreuungsplätze für die Alten ... und am besten alles gleich und gratis. Wer soll das zahlen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Gemeinde ist keine Zauberfee. Einnahmen entstehen nicht durch Wimpernschläge. Und auch wenn ich ganz sicher
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kein Finanzexperte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bin – mir ist klar: Geld fällt nicht vom Himmel. Und wenn es irgendwo reinkommen soll, muss es auch irgendwo rauskommen ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wehe, jemand sagt das laut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ist man sofort ein Lobbyist. Oder gekauft. Oder naiv. Oder irgendwas anderes, das einen diskreditiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Können wir wieder lernen, zuzuhören?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich glaube, wir brauchen kein besseres Projekt. Wir brauchen ein besseres Gespräch. Eins, in dem man auch mal sagen darf:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            „Du, ich versteh deine Sorge. Aber schau,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           so
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hab ich das gemeint.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Oder:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            „Ich seh’s anders – aber ich hör dir zu.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Gespräch, das nicht immer gleich Empörung bedeutet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eins, in dem nicht jedes Argument für oder gegen etwas sofort moralisch aufgeladen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn ja, ich wünsche mir eine Gemeinde, die vorausschauend denkt. Die investiert. Die auch mal unpopuläre Wege geht, um langfristig lebenswert zu bleiben. Und gleichzeitig wünsche ich mir eine Bevölkerung, die nicht bei jedem Projekt reflexartig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dagegen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ruft, sondern bereit ist, differenziert zu diskutieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn dabei rauskommt, dass etwas nicht gebaut wird – fein. Aber dann bitte reflektiert(er) betrachtet und nicht, weil wir nur das hören wollten, was uns gerade ins eigene Argument passt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Noch ein letzter Gedanke…
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn wir schon Opfer bringen müssen (und die bringen wir, ob wir wollen oder nicht), dann sollten wir wenigstens ehrlich miteinander sein, wofür.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und vielleicht ein bisschen milder in unserem Urteil.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn wie sagt man so schön:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wer schreit, hört nichts mehr.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-2882687-b0a87e93.jpeg" length="93589" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 14:57:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/ueber-empoerung-unterbuerg-und-unbequeme-wahrheiten</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frauenquote? Keine Frauenquote?</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/frauenquote-keine-frauenquote</link>
      <description>Männer kriegen Beförderungen, Frauen kriegen Vorurteile und ich frag mich, warum berufliche Kompetenz so oft am Geschlecht gemessen wird?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Männer kriegen Beförderungen, Frauen kriegen Vorurteile
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Frauenquote?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Keine Frauenquote?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... Ist doch eigentlich egal – denn am Ende läuft es für uns Frauen oft nach dem gleichen Schema ab: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Egal, wie wir in eine Position kommen, irgendwer wird immer eine Erklärung finden, warum es NICHT an unserer Kompetenz liegt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Quote? - „Na ja, sie musste ja genommen werden.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ohne Quote? - „Die hat sich sicher hochgeschlafen.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit viel Ehrgeiz? - „Boah, sie ist halt voll die Karrieretussi.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit Charme? - „Jaja, die hat dem Chef schöne Augen gemacht.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit harter Arbeit? - „Pff, die hatte einfach nur Glück.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Männer arbeiten – Frauen tricksen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seien wir ehrlich: In den wenigsten Fällen wird einer Frau einfach mal unterstellt, dass sie eine Führungsposition bekommen hat, weil sie kompetent ist. Wenn ein Mann Chef wird, dann denkt sich keiner: „Oh, den haben sie bestimmt nur genommen, weil er gut aussieht“ oder „Der hat sich sicher mit dem CEO gutgestellt“. Nope. Der hat sich hochGEARBEITET.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Frauen ist das anders. Da wird sofort eine andere Erklärung gesucht. Natürlich kann sie nicht einfach gut sein in dem, was sie tut – nein, da muss eine Hintertür gewesen sein! Vielleicht hat sie mit irgendwem geschlafen? Oder ist einfach die Quotenfrau? Oder sie hat sich in Meetings mit extra tiefem Ausschnitt präsentiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merkt ihr was? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Egal, wie wir es drehen und wenden, wir Frauen haben eigentlich nie eine Chance, einfach mal als kompetent zu gelten.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn’s keine Quote gibt, erfinden wir halt eine
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das ist das Schlimme: Die Frauenquote ist nicht mal das Hauptproblem. Die eigentliche Katastrophe ist, dass Frauen immer irgendwie "verdächtig" sind. Dass immer eine Erklärung gesucht wird, die nichts mit Kompetenz zu tun hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn es keine Quote gibt – oder die Frau tatsächlich einfach nur besser war als ihre männlichen Mitbewerber – dann kommt eben eine andere Erklärung. Dann heißt es: „Ja, ja, Vitamin B“, „Die hat die richtigen Leute gekannt“ oder „Die wurde doch nur genommen, weil sie die Firma nach außen gut repräsentiert“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Frauen – zu schwach für Macht, aber stark genug für alles andere?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Absurde ist: Frauen gelten als die absoluten Multitasking-Wunder. Kinder kriegen, Kinder erziehen, nebenbei arbeiten, den Haushalt schmeißen, Care-Arbeit leisten, den mental load der gesamten Familie tragen – kein Problem. Aber sobald es um eine Führungsposition geht, traut man uns das plötzlich nicht mehr zu?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also Moment:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich kann mit einem Kind auf der Hüfte, Handy am Ohr und einem Laptop auf den Knien noch schnell eine Keynote fertig machen – aber eine Firma leiten? - Uiiiii, schwierig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich kann in einem einzigen Tag 100 unvorhergesehene Krisen lösen, von „Der Kindergarten hat zu“ bis „Mein Chef will die Präsentation doch bitte bis gestern haben“ – aber eine strategische Entscheidung treffen? - Uff, lieber nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie merkwürdig, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Qualität statt Quatsch – und weniger dummes Gelaber, bitte!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre es nicht schön, wenn wir einfach mal nach Qualität beurteilt würden? Wenn wir einen Job bekämen und die Leute sagen würden: „Die ist gut. Punkt.“ Ohne Quote, ohne Geläster, ohne dumme Theorien?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht sollten wir die Energie, die wir ins Erfinden von absurden Erklärungen stecken, lieber darauf verwenden, uns auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kann jemand seinen Job oder nicht? Unabhängig vom Geschlecht.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-1564149-a9691666.jpeg" length="93342" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 11:30:30 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was kostet Menschlichkeit?</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/was-kostet-menschlichkeit</link>
      <description>Warum ich manche Aufträge ablehne &amp; Menschlichkeit extra kostet.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum ich manche Aufträge ablehne
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;font color="#789993"&gt;&#xD;
        
            Menschlichkeit kostet extra!
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich kaum zu glauben, dass sich der Wert kreativer Arbeit im Jahr 2025 immer noch in Zeichenanzahl, Kostenlos-Pitches und der ominösen „Das-geht-doch-eh-ruckzuck-und-umsonst“-Mentalität misst. Wäre ich ein Chatbot, könnte ich vielleicht darüber lachen. Aber, Überraschung: Ich bin ein Mensch. Genauer gesagt ein Schreibmensch - „dieschreibmenschin“. Und Menschen brauchen nun mal mehr als Strom und einen stabilen Internetanschluss, um zu funktionieren (und zu überleben).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aber du bist doch Freiberuflerin – sei doch froh, dass du überhaupt Aufträge hast!“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ja, danke für diesen wertvollen Einwand. Wenn mir das nächste Mal jemand ein Butterbrot anbietet, anstatt mich zu bezahlen, denke ich sicher daran. Und genau da liegt das Problem: Die Selbstverständlichkeit, mit der viele glauben, dass wir Kreativen von Luft und Liebe leben können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Spoiler: Können wir nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dennoch sage ich manchmal auch Nein. Nicht, weil ich zu faul bin, nicht weil ich es mir leisten kann, sondern weil ich es mir leisten MUSS. Denn wenn ich es nicht tue, werde ich genau das, was ich partout nicht sein will:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ein austauschbares Schreibmaschinenwesen ohne Rückgrat und Würde.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Wertschätzung nichts mehr wert ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich liebe meinen Job. Ehrlich. Schreiben ist meine Leidenschaft, meine Berufung, mein täglich Brot (vorausgesetzt, ich bekomme dieses Brötchen auch bezahlt). Aber wenn ein Auftraggeber meint, ich solle bitte auf Zuruf springen, nachts noch schnell eine „klitzekleine Änderung“ reinquetschen oder meine Preisvorstellungen doch nochmals nach unten korrigieren, weil „wir doch alle flexibel sein müssen“, dann frage ich mich schon: Wann genau ist die Wertschätzung eigentlich zur Null-Nummer degradiert worden? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschlichkeit im Business? Haha, ganz schön naiv!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Erwartet wird, dass ich individuell, kreativ, persönlich, flexibel und empathisch bin. Schön und gut. Aber wehe, ich erwarte das auch von meinem Gegenüber! Dann bin ich plötzlich „kompliziert“, „anspruchsvoll“, „unverschämt“ oder – mein Favorit: „schwierig im Umgang“. Dabei verlange ich gar nicht viel: Respekt, faire Bezahlung und eine Kommunikation auf Augenhöhe. Keine absurden Deadlines, keine unerwarteten „Ach übrigens, wir brauchen auch das und das noch zum gleichen Preis“-Momente und vor allem kein Ghosting, wenn’s um die Bezahlung geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ich Nein sage – und es wieder tun werde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich könnte natürlich alles mitmachen. Ich könnte jede noch so miese Kondition akzeptieren (muss ja schließlich froh sein, überhaupt Aufträge zu haben), jeden respektlosen Kommentar einfach weglächeln und dankbar sein, dass ich nicht in einer Excel-Tabelle durch einen Algorithmus ersetzt wurde. Aber genau da liegt der Hund begraben: Wenn wir als kreative Menschen das Spiel mitspielen, dann setzen wir den Preis für unsere Arbeit immer weiter herunter – bis am Ende nichts mehr übrig ist. Deshalb werde ich auch weiterhin absagen. Weil es sich lohnt, für das einzustehen, was wichtig ist: Ehrlichkeit, Respekt und ein Business, das sich nicht nur um Zahlen dreht, sondern um Menschen. Wer das nicht versteht, darf sich gerne an ChatGPT wenden – aber bitte hinterher nicht beschweren, wenn es am Ende nur generische Worthülsen regnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Bildschirmfoto+2025-02-18+um+09.34.21.png" length="244487" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 09:59:55 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hahnenkamm: Der Kampf um Hundertstel und Promille</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/hahnenkamm-der-kampf-um-hundertstel-und-promille</link>
      <description>Während die weltbesten Skifahrer um Hundertstelsekunden fighten, schießen die Zuschauer in Sachen Promille schon mal übers Ziel(gelände) hinaus</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wo Mut und Maß sich manchmal verlieren
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hahnenkamm:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Kampf um Hundertstel &amp;amp; Promille
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel: Eine Bühne – Für Helden, Hedonisten und die, die glauben, beides zu sein. Während die weltbesten Skifahrer um Hundertstelsekunden fighten, schießen die Zuschauer in Sachen Promille schon mal übers Ziel(gelände) hinaus. – Ein Volksfest? Definitiv! – Eine sportliche Ehrfurchtsbekundung? Auch. Irgendwie. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Streif und Schampus
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da steht er: Der Held des Wochenendes – Auf 1.665 m Seehöhe. Im Starthaus der Streif; am Abgrund des Wahnsinns – 85 % Gefälle; Sprünge von bis zu 60 m und eine Durchschnittsgeschwindigkeit, die in der Kitzbüheler Innenstadt schon längst zum Führerscheinentzug geführt hätte. Three, two, one – Go! ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menge tobt! ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch warum eigentlich? Manchmal weiß man nämlich nicht so recht, ob der Applaus wirklich den sportlichen Höchstleistungen, oder doch dem Öffnen der dritten Magnum-Flasche Schampus gilt? Kitzbühel ist das Mekka des Skisports, doch die Stimmung auf den Tribünen und bei den zahllosen Partys erinnert manchmal mehr an den Karneval von Rio. Während die Athleten sich wagemutig über die eisige Piste hinunterstürzen, verlieren die Fans beim Balanceakt zwischen Bierbank und Bar ihren Gleichgewichtssinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kitzbühel ist so viel (mehr)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Showbühne für Adrenalinjunkies und der Laufsteg für die VIPs. Große Namen aus Film, Politik und Wirtschaft tummeln sich im Hahnenkamm-Rummel und sind dabei meist einfacher zu erkennen als die Skistars selbst. Da hilft auch das Verstecken hinter den XXL-Sonnenbrillen nichts. Ob die Skiprofis die glamourösen Gäste aus der Ferne bewundern oder umgekehrt – Wer weiß das schon?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Draußen vor den Luxus-Lounges wird derweil Tee in Pappbechern serviert. Hier treffen sich Zuschauer aus allen Schichten, und das macht die Atmosphäre des Hahnenkammrennens aus: Ein Event, das Großindustrielle und Hobby-Skifahrer gleichermaßen begeistert. Nur die Frage, wer am Ende des Tages mehr Kopfweh hat (der Pistenathlet oder der Partybesucher) bleibt unbeantwortet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Hoch auf die Helden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der eigentliche Star des Hahnenkamm-Wochenendes ist und bleibt die Streif. Sie verzeiht keine Fehler, keine Sekunde der Unaufmerksamkeit. Sie ist die Bühne, auf der Skifahrer zu Legenden werden. Vielleicht sollten wir uns deshalb wieder einmal daran erinnern, warum wir eigentlich hier sind. Ja, Kitzbühel ist ein Fest, und das soll es auch bleiben. Doch es liegt auch an uns, die Einzigartigkeit dieses Events zu bewahren - durch den Respekt vor den Athleten und der Anerkennung der Streif als das, was sie ist: eine Ikone des Skisports, ohne die Kitzbühel einfach nur eine Party in der Kälte wär‘! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Helden – und ein wenig Maß beim Feiern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 23 Jan 2025 08:25:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/hahnenkamm-der-kampf-um-hundertstel-und-promille</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zeit für eine neue Brille</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/zeit-fuer-eine-neue-brille</link>
      <description>Alles ist Sch... . Die Welt geht unter und wir damit. – Ich nicht. Ich hab eine neue Brille. ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neujahrsvorsatz:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeit für eine neue Brille!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Heute schon gejammert? Gemotzt? Geärgert? Schwarzgesehen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nein? – Dann wird’s aber höchste Zeit! Nicht, dass der Trend noch abflacht!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn soviel ist klar: Jammern ist das neue Lächeln. Kritisieren das neue Kompliment. Und Schwarzsehen der neue Volkssport ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer jetzt immer noch gute Laune hat, hat die aktuellen Nachrichten wohl noch nicht gelesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie scheint es so, als hätten wir uns kollektiv darauf geeinigt, dass eh alles Sch... ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Politik – (Ja eh!).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wetter – (zu kalt, zu eisig und das im Winter!).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Jugendlichen – (eh alle nur faul, unhöflich und zu nix zu gebrauchen).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der laute Nachbar. Der nervige Wecker. Der überfüllte Zug.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja selbst das Kätzchen schaut grimmig aus dem Fell ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn man sich so umschaut – oder schlimmer noch, umhört – könnte man fast glauben, wir stehen kurz vorm Verderben. Armageddon. Over and out.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Welt geht unter.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht tut sie das ja auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber mit dem permanenten Rumgemotze und Rumgejammere werden wir sie auch nicht retten können oder? Trotzdem sitzen wir alle am liebsten in unserer Schwarzmalerhütte und pinseln fleißig die nächste Schicht drauf. Nur nichts positiv sehen, geschweige denn, es laut auszusprechen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Könnte ja Optimismus wecken – ein absolut untragbarer Zustand!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und bloß keine Nettigkeiten verbreiten. Könnte ja Glücksgefühle auslösen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz nach dem Motto: Wer Gutes zu sagen hat, möge für immer schweigen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei gäbe es schon Gelegenheiten, die Welt bunter zu machen:                                                     
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Danke" zu sagen, wenn uns jemand einen Gefallen tut.                                     
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kompliment zu machen, wenn die Freundin mit neuer Frisur ankommt.                                                  Oder auch einfach nur zu erkennen, dass der Busfahrer per se nichts dafür kann, dass du im Stau stehst oder die Kassiererin an der Supermarktkasse nicht dafür verantwortlich ist, dass der Kaffee teuer, und die Milch aus ist ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klar, nicht alles auf der Welt ist rosig. (Auch nicht mit rosa Brille)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich gibt's eine Menge Probleme auf unserem Planeten. Wer auch nur einen Hauch von Empathie in sich trägt, kann sich dem nicht verschließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ABER:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist das wirklich ein Freibrief dafür, sich AUSSCHLIESSLICH und UNWIDERRUFLICH nur auf das Negative zu konzentrieren? Gibt es wirklich nur noch schwarz?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seien wir doch mal ehrlich: Vieles läuft doch auch ganz okay. Vielleicht nicht perfekt, aber immerhin - es läuft. Funktionierende Kaffeemaschinen, WLAN und die Möglichkeit, uns in einem Blog wie diesem hier gepflegt aufzuregen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum also nicht einfach mal eine neue Brille aufsetzen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu verlieren gibt’s ja nichts. Außer unserer schlechten Laune.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In diesem Sinne:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf ein buntes 2025!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Brille-c15576d3-5ab00afd-d22cc0f7.jpg" length="138097" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 09:20:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/zeit-fuer-eine-neue-brille</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Brille-c15576d3-5ab00afd-d22cc0f7.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die große Inventur: Mein Jahresrückblog 2024</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/die-große-inventur-mein-jahresrueckblog-2024</link>
      <description>2024 war ein Jahr des Loslassens und des Platzschaffens. Langjährige Zusammenarbeiten, die einst das Fundament meines Schaffens waren, haben ihren letzten Akt erlebt. Nicht ganz ohne Wehmut, aber mit einer Prise Erleichterung</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein Jahr als schreibende, yogalehrende Vollzeit-Mama: Mal Baum, mal Brett – aber immer mit Humor
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die große Inventur: 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Alte Kisten, neue Schätze
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2024
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            war ein Jahr des Loslassens und des Platzschaffens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langjährige Zusammenarbeiten, die einst das Fundament meines Schaffens waren, haben ihren letzten Akt erlebt. Nicht ganz ohne Wehmut, aber mit einer Prise Erleichterung, denn die frei gewordenen Ecken wurden schnell mit neuen Inspirationen gefüllt. Es ist wie bei einem ausgeräumten Dachboden: Man trennt sich von Dingen, die Staub angesetzt haben, und findet stattdessen glänzende neue Möglichkeiten. Die neuen Wegbegleiter und Kooperationspartner, die dieses Jahr dazugekommen sind, haben mir nicht nur beruflich, sondern auch menschlich Horizonte erweitert. Ob es Projekte waren, die mich begeisterten oder Gespräche, die noch lange nachhallten – es war eine Freude, frischen Wind im Segel zu spüren. Danke euch allen, ihr unerschrockenen Mitstreiter, die auch über die wildesten Ideen nicht die Augen verdrehen (zumindest nicht sofort ;-))
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Homeoffice &amp;amp; Hanumanasana:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Yogamatte als Rettungsinsel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Homeoffice ist ja bekanntlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits: kurze Wege zum Kaffee. Andererseits: kurze Wege zum Kaffee. Dazwischen Video-Calls, Wäscheberge und der Versuch, neben den frisch gewaschen Socken auch noch die eigenen Gedanken zu sortieren. Umso mehr freut es mich, dass ich in diesem Jahr meine Tätigkeit als Yogalehrerin wieder neu ausleben durfte. Nun üb‘ ich mich weiter im Spagat zwischen den üblichen Verpflichtungen und der eigenen Balance und hab wiedermal eines gemerkt: Manchmal sind ein tiefer Atemzug und ein mutiger Schritt in die Dehnung alles, was man braucht. Meine Yogastunden haben sich als wahre Energiebooster für mich herausgestellt. Der Reset, den es brauchte, um meinen Akku – im besten Sinne des Wortes – wieder aufzuladen. Und so stehe ich im Kopfstand und betrachte viele Dinge aus einem völlig neuen Blickwinkel oder zähme mein Monkey Mind beim Schreiben affengeiler Texte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Kunst der Kommunikation:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Wertschätzung &amp;amp; Schweigen im Walde
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da war sie wieder, die Zahlungsmoral – ein Thema, das 2024 leider wieder auf meiner Agenda stand. Ob es um offene Rechnungen ging oder um das unschätzbare Gut der Wertschätzung: Es lief nicht immer rosig. Aber wer kennt das nicht? Während ich ab und zu das innere Mantra „Ich bin nicht sauer, nur enttäuscht“ murmelte, fand ich Trost in der Erkenntnis, dass ehrliche Kommunikation doch noch existiert – nur manchmal eben wie ein seltener Vogel auf dem Baum der Geschäftsbeziehungen sitzt. Trotzdem: Schwarzmalen liegt mir nicht. Stattdessen habe ich die kleinen Erfolge gefeiert, die Lächeln und Dankbarkeit mit sich brachten. Und ja, manchmal reicht ein schlichtes „Danke“, um mir meinen Tag zu erhellen. Hinweis an die Welt: Gerne mehr davon!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Multitasking Mum:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Business und Basketball
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann gibt es noch das Kapitel „berufstätige Mama“. Oder wie ich es gerne nenne: „Die Kunst, sich für alles und bei jedem rechtfertigen zu müssen.“ Besonders spannend wird es, wenn Freizeitaktivitäten der Kinder im Raum stehen. Warum müssen diese eigentlich immer zu den unpassendsten Zeiten und Orten stattfinden? Noch dazu mit einer Willkür, die selbst die besten Organisationspläne zum Scheitern bringen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flexibel agieren, improvisieren, kreativ werden – das sind keine Tipps aus einem Selbsthilfebuch. Willkommen in meinem Alltag! Dabei habe ich gelernt, dass es völlig okay ist, mal nicht perfekt zu sein. Während andere Mamas durchorganisierte Snackboxen zaubern, habe ich gelernt: Ein Müsli-Riegel tut’s auch. Und wenn nicht? Dann gibt’s halt hinterher noch eine Banane.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Nicht perfekt, aber echt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2024 war vieles: anstrengend, lehrreich, überraschend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war ein Jahr, das mich an meine Grenzen gebracht und mir gleichzeitig gezeigt hat, wie viel noch möglich ist. Es gab Tiefen, keine Frage. Aber es gab auch diese Momente, die alles andere in den Schatten stellten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und so schaue ich voller Ta(s)tendrang und Neugier ins nächste Jahr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der festen Überzeugung, dass Humor stets der beste Begleiter bleibt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Schwarz+Wei%C3%9F+Typografisch+Neues+Jahr+Instagram+Post.png" length="64936" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 16:00:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/die-große-inventur-mein-jahresrueckblog-2024</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Weihnachtsmärchen ohne Happy End (aber mit Potenzial)</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/ein-weihnachtsmaerchen-ohne-happy-end-aber-mit-potenzial</link>
      <description>Wenn keiner mehr das Christkind liked und aus Selbstliebe selbstbezogener Egoismus wird ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Weihnachtsmärchen ohne Happy End
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aber mit Potenzial
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oh du glitzernde Weihnachtszeit – überall strahlende Lichterketten, Lametta und leuchtende Kinderaugen. Ein Hauch von Magie liegt in der Luft ... Und wir? – Mittendrin: Eifrigst dabei unsere eigenen Vorzüge auf Hochglanz zu polieren. Schließlich scheint es ja grad total en vogue zu sein, sich in Selbstliebe zu wälzen. „Du bist wichtig. Du bist perfekt. Nimm dir Zeit für dich.“ – So steht‘s auf T-Shirts und in unzähligen Social Media Posts. „Kümmer dich gut um dich“ – hören wir von Psychologen und in Podcasts ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Und wir? – Kämpfen uns weiter in Ellbogentaktik den Weg zur nächsten Supermarkt-Kassa frei. „Ich bin schließlich der/die Wichtigste!“ Vielleicht aber haben wir das mit der Selbstliebe auch einfach ein bisschen zu wörtlich genommen? Versteht mich bitte nicht falsch: Natürlich ist Selbstliebe wichtig und der Trend an sich ein guter. Doch, wie bei so vielem im Leben, kommt es auf das rechte Maß an. Wenn aus gesunder Selbstliebe selbstbezogener Egoismus wird, läuft da nämlich schon etwas schief.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wo ist eigentlich die Empathie geblieben?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man könnte fast meinen, die ist seit einem Weilchen ausverkauft – Akuter Lieferengpass! Stattdessen wetteifern wir darum, wer am lautesten seine Bedürfnisse über die der anderen stellt ... „Du willst an Weihnachten was Gutes tun?“ – „Schön für dich! Aber ich brauche jetzt endlich Ruhe von den Problemen der anderen".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind dann zwar die ersten, die dann laut losheulen, wenn uns selbst mal wieder ein bisschen Aufmerksamkeit fehlt. Aber hey, „jeder ist doch seines Glückes Schmied, oder? Und ich muss mich jetzt um mich selbst kümmern. Hinter mir die Sintflut“. Da kann auch das Christkind nichts mehr tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Keine Likes mehr fürs Christkind!?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher war es doch noch unser Held: uneigennützig, großzügig und voller Freude. Heute kann man sich diese Businessstrategie allerhöchstens abschminken. Die Altruismus-Marke ist tot. Nicht (mehr) konkurrenzfähig! Von Nächstenliebe kannst du dir schließlich nichts kaufen. Und sie macht auch nicht satt – geschweige denn umsatzgenerierende TikTok-Videos. Dabei wär‘s doch eigentlich gar nicht so schwer. Ein nettes Lächeln hier, eine freundliche Geste da oder – oh Schreck! – ein kurzes Innehalten und Nachdenken. Sich fragen, wie es anderen geht. Macht uns das wirklich ärmer? Oder könnte es auch dieses magische Gefühl hervorrufen, das man hierzulande auch Weihnachtszauber nennt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hoffnung fliegt durch die Luft
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn – bei allem Gesuder - gibt es sie ja doch noch: Die kleinen Wunder. Die Nachbarin, die heimlich einen Schoko-Nikolo vor die Tür stellt. Den Jugendlichen, der der älteren Dame seinen Platz überlässt. Oder den Unbekannten, der einen Beitrag ganz ohne Gegenleistung liked, speichert oder teilt. Es sind diese winzigen Gesten, die zwar oft unsichtbar bleiben, aber die Welt dennoch ein Stückchen schöner machen. Vielleicht sollten wir uns genau davon inspirieren lassen. Denn vielleicht geht es ja gar nicht immer darum, perfekt zu sein oder die ganze Welt auf einmal zu retten!?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rückbesinnende Weihnachtszeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wäre, wenn wir die (Weihnachts-)Zeit nicht als Ego-Feier, sondern als Einladung zur Menschlichkeit nutzen würden? Weniger Selbstbeweihräucherung, mehr Selbstlosigkeit. Weniger „Was bringt mir das?“, mehr „Was kann ich geben?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasst uns einen Versuch starten. Denn wer weiß – vielleicht gibt es sie ja doch noch. Die Empathie. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinne:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fröhliche Vorweihnachtszeit! 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-3440654.jpeg" length="488622" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 14:03:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/ein-weihnachtsmaerchen-ohne-happy-end-aber-mit-potenzial</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Innerer Schweinehund trifft herabschauenden Hund</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/innerer-schweinehund-trifft-herabschauenden-hund</link>
      <description>Entdecke die Parallelen zwischen Yoga und Schreiben: Wie Balance, Flow und der erste Schritt kreative Prozesse beflügeln können.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innerer Schweinehund trifft herabschauenden Hund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           oder: Was Schreiben und Yoga verbindet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal fühlt sich Schreiben an wie der berühmtberüchtigte Lotussitz: irgendwie verkrampft, unnatürlich und ein bisschen verdreht. Und manchmal liegst du auf der Yogamatte, die Stirn am Boden, der innere Schweinehund neben dir sitzend, und denkst: „Bleib einfach hier. Niemand wird merken, wenn du nichts tust.“ Doch genau wie beim Yoga braucht es auch beim Schreiben den ersten Schritt. Ob der erste Buchstabe oder der erste Atemzug – beides beginnt mit deinem Tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Yoga und Schreiben haben auf den ersten Blick vielleicht nicht viel gemeinsam (außer, dass ich beides gerne tu). Doch bei näherem Hinsehen teilen sie dieselbe Dynamik: es beginnt oft mit einem Zögern, verläuft in einem Flow und endet im Savasana – oder, im Fall des Schreibens, in einem lebendigen Text.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auf der Suche nach Balance
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stell dir vor, du bist ein Baum, stehst im Vrksasana, auf einem Bein balancierend, die Arme ambitioniert gen Himmel gestreckt. Plötzlich schweifen die Gedanken ab:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Habe ich den Ofen ausgeschaltet? Ist mein Text überzeugend? Wie war das nochmal mit der Atmung?“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balance – das wird schnell klar – ist keine Konstante, sondern ein Prozess. Eine Illusion vielleicht – aber eine, die uns trägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob im Yoga, im Leben oder beim Schreiben – es geht nicht darum, perfekt auszubalancieren, sondern immer wieder ins Gleichgewicht zurückzufinden. Auf einem Bein lernst du, das Wackeln zu akzeptieren. Beim Schreiben zeigt dir ein schiefer Satz, dass auch das Unperfekte einen eigenen Rhythmus haben kann. Wie eine komplizierte Asana darf auch das Schreiben wackeln. Es muss wackeln. Nur so ist’s lebendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Cobra im Buchstabenwald
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann gibt es diese Momente, in denen alles fließt. Im Yoga spricht man von Vinyasa, der fließenden Abfolge von Bewegungen. Beim Schreiben nennt man es „Flow“: Plötzlich sprudeln die Worte, die Gedanken ordnen sich wie von selbst, und ehe du dich versiehst, bist du mittendrin – als wärst du nie weg gewesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Cobra ist ein schönes Sinnbild dafür. Geschmeidig schlängelt sie sich durch den Dschungel, mühelos und frei. Sie zwingt sich nicht in unnatürliche Richtungen, sondern findet ihren Weg. Genauso fühlt sich Schreiben an, wenn man den Widerstand überwunden hat. Was der herabschauende Hund für das Yoga ist, ist der innere Flow fürs Schreiben: das Herzstück, die Pause, die Kraft. Der erste Satz mag sich anfühlen wie ein Sprung ins kalte Wasser, doch irgendwann bringt er dich in diesen Zustand der Erdung. Jeder Buchstabe stabilisiert dich ein Stück mehr, jeder Gedanke trägt dich weiter. Und der innere Schweinehund? – Hat gegen den herabschauenden Hund sowieso keine Chance.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           (Hüft-)beuger, Schulterbrücken und Wortgymnastik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sprechen wir auch über Beugungen – ob es die Hüftbeuger im Yoga sind oder die Verben. Konjugationen sind die wörtliche Gymnastik des Schreibens. Es gibt Wörter, die fließen wie ein Sonnengruß: tanzen, lachen, träumen ... Und es gibt die steifen, komplizierten, die sich weigern, in den Satz zu passen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich konjugiere, du verzweifelst, er/sie/es verdreht die Augen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alle Bewegungen gehen leicht von der Hand. Manche brauchen Feingefühl, manche ein bisschen Humor. Und manchmal hilft es, sich an die Schulterbrücke zu erinnern: „Beug‘ dich, aber verbieg‘ dich nicht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und am Ende: Die große Verbindung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Yoga und Schreiben haben eines gemeinsam: Sie verbinden. Mich mit mir selbst, dich mit der Welt. Der perfekte Satz ist wie die perfekte Asana – keine Selbstverständlichkeit, aber erfüllend. Und wie bei jeder Yoga-Praxis ist es auch beim Schreiben der Weg, der zählt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also schreibe ich weiter. Atme tiefer. Bin der Baum, die Cobra, der herabschauende Hund – und ab und zu auch einfach nur die, die still dasitzt, den Stift in der Hand und das Herz auf der Matte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Namastè
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;amp; bis bald auf dem Papier oder der Yogamatte 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-9929885.jpeg" length="813610" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 08:25:59 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wahlkrampf in Österreich</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/wahlkrampf-in-oesterreich</link>
      <description>(M)Eine nüchterne Analyse über die (Ab-)Gründe des Nicht-Wählens in Österreich ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wahlkrampf in Österreich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (M)Eine nüchterne Analyse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So meine Lieben. Österreich hat gewählt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und da hilft nur noch eins: Alkohol! Viel Alkohol.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Kein Wunder, dass jetzt alle blau sind).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab‘ mich dennoch mal an die (Ab-)Gründe möglicher Nicht-Wahlmotive gemacht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Los geht’s mit dem Naheliegendsten: Dem Bier ähmm der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bier-Partei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Denn: So könnte man doch meinen, dass man mit dem Lieblingsgetränk der Österreicher Sympathiepunkte sammeln kann. Aber nein, liebe Freunde des Hopfensafts, das Problem liegt auf der Hand: Die nennen sich Bier-Partei. Was für eine Schnapsidee! Da kann das Wahlprogramm noch so gut sein, solange die Partei sich nach einer Flüssigkeit benennt, die wir lieber im Glas, als im Parlament sehen, ist da nicht viel zu gewinnen. Politik ist schließlich ernst und nicht dafür da, dass man sich einen gepflegten Rausch antrinkt ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schauen wir weiter zu den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grünen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Ein Haufen Akademiker die mit hochtrabenden Begriffen wie „Renaturierung“ oder „Klimarettung“ um sich werfen. Schön und gut, aber mal ehrlich, gibt’s sonst nichts, wofür es sich zu kämpfen lohnt? Und was genau wollen sie uns eigentlich sagen? Viel zu hochgestochen kommt’s oft rüber. Man fühlt sich eher wie auf einer Univorlesung – oder auf Cannabis. Da hilft wohl auch die Rettung der Welt nichts. Wer hat bitte die Zeit, all‘ die Bäume (und Gleichgesinnten) im intellektuellen Dickicht des Waldes zu finden? ... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kommen wir zur den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blauen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Da weiß man wenigstens sofort, woran man ist - „Alles Nazis“. So sehr die Partei das auch abzustreiten versucht, es bleibt an ihnen haften, wie die Klimakleber auf der Straße. Aber seien wir ehrlich: Ein bisschen brauner Anstrich schadet doch auch beim Diskutieren am Stammtisch nicht. Wer braucht schon Fakten, wenn man jedes Argument und jede sachliche Diskussion genauso gut einfach in die weite Ferne abschieben kann? Klar: die Blauen reden unermüdlich von „Österreich zuerst“ – und landen dann doch alle wieder auf Ibiza. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiter geht's mit der pinken Versuchung – die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           NEOS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Zu progressiv, zu modern und – vergessen wir bitte nicht die Gleichberechtigung – viel zu weiblich! Haben die ernsthaft erwartet, dass wir in Österreich schon so weit sind? Das Land, in dem der Satz „steh‘ deinen Mann“ zur Höflichkeitsfloskel gehört? Pink – die Farbe von Einhörnern und Barbiepuppen, soll uns durch die politische Gegenwart führen? ... Dann vielleicht doch lieber einen Ausflug ins Mittelalter. Funktioniert ja auch in der Schule. Schon seit Maria Theresia.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kommen wir zu einer der ältesten Parteien des Landes, der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           SPÖ
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Rot, die Farbe der Sozialisten. Rot wie der Rotstift, den die Lehrer verwenden, um Fehler zu markieren. Das kann ja nichts Gutes bedeuten! Wieso also eine Partei wählen, deren Farbe schon darauf hinweist, dass sie ständig was falsch macht? Fehler im System – das sieht man ja auch seit Jahrzehnten. Wie oft hat diese Partei das Ruder in der Hand gehabt, und was hatten wir davon? Richtig, einen fetten Rotstrich im Budget. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bleibt noch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ÖVP
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die sich selbst als ewige Staatspartei sieht. Schwarz wie die Nacht, schwarz wie die Trauer, schwarz wie der Humor, den man braucht, um diese Ansammlung von traditionellen Zinnsoldaten zu ertragen. Auch wenn sie KURZzeitig mal türkis eingefärbt war. Während sie in den Hinterzimmern weiter „Posten schachern“ und „Freunderlwirtschaft“ pflegen, reden sie von Verantwortung. Ist ja auch klar: Schwarz steht für Seriosität, aber mal ehrlich, es ist doch mehr ein Trauerspiel. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ah, und da wäre natürlich auch noch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           KPÖ
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die gute alte Kommunistische Partei Österreichs. Die letzten Überlebenden einer längst vergessenen Ära, irgendwo zwischen Nostalgie und der Frage, warum sie eigentlich immer noch da sind. Die KPÖ ist wie das sozialistische Krokodil, das sich hartnäckig im trüben politischen Wasser hält, obwohl keiner mehr glaubt, dass es wirklich beißt. Selbst, wenn sie hin und wieder in Graz oder Salzburg einen Überraschungserfolg feiert – ernsthaft, wer will eine Partei wählen, deren Ideologie in den Geschichtsbüchern gleich nach der Dampfmaschine steht? Klar, kostenlose Wohnungen für alle – klingt doch super! Bis man merkt, dass die einzigen Gebäude, die in deren Vorstellung funktionieren, Plattenbauten aus den 60ern sind ... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da halt ich’s nun also mit Peter Klien: Gute Nacht, Österreich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-909497.jpeg" length="267684" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 08:24:11 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ist Schreiben Kunst?</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/ist-schreiben-eine-kunst</link>
      <description>Was genau ist ein Texter? Ein Dienstleister, ein Künstler, ein Handwerker? Warum es für uns schwierig ist, sich zu behaupten - Schreiben kann doch schließlich (fast) jedeR, oder?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist SCHREIBEN eine Kunst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Thema beschäftigt mich immer und immer wieder. Bin ich als "Schreiberling" Dienstleister oder Künstler? Ich persönlich finde ja – beides. Einerseits sehe ich mich natürlich schon als Dienstleister für meine Kunden, dem ich "schöne" Texte liefern möchte. Andererseits verstehe ich mich aber schon auch als Künstlerin. Warum? Schreiben kann schließlich (fast) jeder. Aber nicht jeder kann so schreiben wie ich. Das ist wie beim Zeichnen. Das kann auch (fast) jeder und trotzdem gibt es nicht nur Picassos unter uns oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Okay. Okay. Lassen wir das Surreale - ich bin natürlich auch nicht der Picasso unter den Schreiberlingen. Und trotzdem traue ich mich zu behaupten, dass ich mein Handwerk verstehe. Hmmmm. ... Handwerk. Vielleicht ist Schreiben ja genau das: ein Handwerk? (Auch wenn ich es am Computer tue und nur noch selten per Hand). Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr gefällt mir der Gedanke. Und jetzt mal ehrlich: Würdet ihr einem Tischler sagen, welchen Hobel er zu verwenden hat oder wie er den Stuhl genau zusammenbauen soll. Am Ende, wollt ihr doch einfach ein schönes Unikat oder?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und genau das ist auch mein Anspruch bei meinen Texten: euch ein schönes Unikat zu liefern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nichts von der Stange, nichts aus der Maschine (allerhöchstens aus der Schreibmaschine) ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn wir nochmals zur Kunst zurückkehren: einem Picasso würdet ihr wohl auch nicht sagen, welche Pinselstriche zu machen sind oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deshalb ist mein Appell hier und heute ganz einfach: Bitte lasst uns Texter einfach schreiben. Die Wörter die wir schreiben, stehen da (fast immer) aus gutem Grund. Und die Geschichten, die wir erzählen, erzählen wir auch aus einem guten Grund.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirklich tricky wird's deshalb, weil es die Kunst eines Texters ist, Texte so zu schreiben, dass man es gar nicht immer  merkt, warum das hier jetzt so dasteht wie es dasteht ;-). Vielleicht solltet ihr einfach drauf vertrauen, dass wir wissen, was wir tun. So wie der Tischler. Und der Künstler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Bildschirmfoto-2021-09-02-um-15.31.24-c06c395e-d110b4d6.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-542556.jpeg" length="271708" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 13:33:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/ist-schreiben-eine-kunst</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-542556.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>(M)ein Rückblog auf 2023</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/mein-rueckblog-2023</link>
      <description>Wieder ein Jahr um und wieder viel gelernt: Dass Gesundheit das Allerwichtigste ist, man zum Tippen zum Glück keine Füße braucht und dass Schreiben eine der schönsten Sachen der Welt ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (M)ein kurzer Jahresrückblog
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun ist also schon wieder ein Jahr um.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und Wahnsinn, dass ich nun zu denen gehöre, die so etwas sagen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Macht mich doch ein bisschen alt, oder?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber hey, wer wird schon jünger. Immerhin hab ich im Jänner meinen 41er, im Juni mein 22-jähriges Maturajubiläum, im Oktober meinen 20. Jahres- und 12. Hochzeitstag und im November mein 17-jähriges Magisterprüfungs-Bestehen gefeiert. Meine zwei (kleinen), süßen "Babys" sind mittlerweile 11 und 8 Jahre alt und steuern schnurstracks auf die Pubertät zu (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erklärt dann wohl auch meine Falten) ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben gefeiert, gelacht und getanzt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (letzteres unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wer mich kennt, weiß warum ;-))
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , wir waren im Urlaub und ab und zu leider auch ein bisschen kränklich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein ganz normales Jahr also.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wäre da nicht noch das ganze Drumherum: Krieg, Klimakrise und sonstige Katastrophen. Doch darauf jetzt näher einzugehen, würde den Blograhmen sprengen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (mach ich aber sicherlich auch noch - irgendwie, irgendwo, irgendwann ...)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was mir dieses Jahr aber ganz deutlich vor den Latz geknallt wurde, war die Tatsache, dass man am besten mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           beiden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beinen im Leben steht. So ein Gipsfuß ist nämlich echt eine verdammt doofe Sache. Auch wenn ich, trotz allem, Glück im Unglück hatte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (keine OP!)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wurde mir einmal mehr so richtig bewusst, was es heißt, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. 6 Wochen kein Autofahren, kein Kinder-von-A-nach-B-bringen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (wer hätte gedacht, dass ich das vermissen würde),
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kein Staubsaugen (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ja, selbst das hab ich vermisst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ), kein Einkaufen, kein Spazierengehen, kein gar nix - nicht mal meinen Kaffee hab' ich ohne Schütten von der Maschine bis zum Tisch gebracht!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Can you feel the pain?)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was aber zum Glück immer funktioniert hat, waren - neben der fantastischen Unterstützung meines unmittelbaren Umfeldes
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meine Finger!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heißt, ich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           durfte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Arbeiten. Viel Arbeiten. Und ja, das Wort "durfte" hab' ich in diesem Zusammenhang ganz absichtlich so gewählt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ich bin schließlich Texterin!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             . Meine Arbeit macht mir nämlich irrsinnig viel Spaß. Für mich ist Schreiben ein echtes Privileg. Und ich freue mich, dass ich meine Leidenschaft zu meinem Beruf machen konnte. Außerdem bin ich dankbar, dass ich auch heuer wieder viele nette Menschen für eine Zusammenarbeit gewinnen konnte. So durfte ich neue (und alte) Magazine mit meinen Berichten füllen, lässige Blogartikel schreiben, Webseiten texten und tolle Persönlichkeiten interviewen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Lieben, es war mir ein Volksfest!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und jetzt kann das Weihnachtsfest beginnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verabschiede mich in eine kurze Pause und starte 2024 wieder durch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Habt eine feine Zeit, lasst euch nicht stressen und genießt das Leben, die Liebe und das leckere Essen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cheers,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Schreibmenschin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/pexels-photo-18512926-656f77bd.jpeg" length="69658" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 09:58:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.dieschreibmenschin.at/mein-rueckblog-2023</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mamafreuden!?</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/die-leiden-der-jungen-muetter</link>
      <description>So erfüllend ist das Mama-Sein wirklich ...
Achtung. Sarkasmus und Ironie nicht ganz ausgeschlossen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So erfüllend
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mama-Leben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wirklich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da heißt ja immer:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kind zu haben, ist die absolute Erfüllung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für jede Frau. Cool.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ich hab sogar zwei davon! 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heißt also, ich muss ja mehr als erfüllt sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und genau so ist es auch. Ich bin sogar dermaßen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ÜB
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           erfüllt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dass ich manchmal gar nicht mehr weiß, wohin mit dieser ganzen Fülle: Angefangen bei der Fülle an Windeln, Feuchttüchern und schmutzigen Babybodys, bis zur Fülle an schlaflosen Nächten, steigert es sich aktuell gerade mit der Fülle an "NEINs" von meiner pubertierenden Prinzessin ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit wir uns hier jetzt nicht falsch verstehen, ich liebe meine Kinder mehr, als alles andere. Aber manchmal wünschte ich mir einfach ein bisschen weniger Fülle: in meinem Wäschekorb, in meinem Kühlschrank, in meinem Terminkalender und in meinem Mamaleben ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn Nichtstun kann auch total erfüllend sein!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fü(h)ll`s ganz deutlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 10:02:25 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schönes Deutsch</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/die-wundervolle-sprache</link>
      <description>Die deutsche Sprache ist wundervoll, weil sie voller  Wunder ist ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die deutsche Sprache ist wundervoll
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe die deutsche Sprache, ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            weil sie voller Wunder,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und auch so wundervoll sinnstiftend ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beispiele
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gefällig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auseinandersetzung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            löst man am friedlichsten, wenn man sich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auseinander setzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also einer in das eine Eck und einer in das andere.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwerelos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird man am leichtesten, wenn man das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           los
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entschuldigung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist deshalb so wichtig, weil man sich damit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ent-schuldigt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deutsch ist wirklich wundervoll. Nicht? ;-)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/428521e8/dms3rep/multi/Bildschirmfoto-2021-09-02-um-15.31.24-c06c395e.png" length="97924" type="image/png" />
      <pubDate>Sat, 14 Oct 2023 12:24:04 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glückstag?</title>
      <link>https://www.dieschreibmenschin.at/blog/mein-erster-blog</link>
      <description>Heute ist ein guter Tag für einen Neustart. 
Heute ist Freitag, der 13. (Oktober).
Der erste Tag, mit meinem eigenen Blog.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Glückstag?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute ist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Freitag, der 13.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Oktober) -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ein guter Tag,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            um etwas Neues auszuprobieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn's nicht klappt,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann man immer noch dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Datum die Schuld geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute ist Freitag, der 13.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oktober 2023 -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ein guter Tag,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            um den ersten Blogbeitrag zu veröffentlichen ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mal schauen, wo diese Reise hingeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin dieschreibmenschin - keine Maschine.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deshalb will ich auch in meinen Blogs über
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Menschliches schreiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über Gefühle &amp;amp; Gedanken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über Lustiges &amp;amp; Trauriges.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Persönliches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich freue mich auf unsere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gemeinsame Blog-Reise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 10:01:19 GMT</pubDate>
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