Ich liebe es

in die Tasten

reinzuhauen

und Texte

rauszuhauen ...


Wenn 2025 ein Text wäre:
Fließtext wär’s keiner ;-)

Eher eine Mischung aus (Rand-)Notizen, Gedankenstrichen, Fettmarkierungen und bewusst gesetzten Punkten.


Schreiballtag

Ich habe viel geschrieben. Für Magazine, Zeitungen, Websites, Blogs, Jubiläumsbroschüren, Newsletter, Mailings und mehr. Für große Themen aber auch für die ganz kleinen. Und genau diese Bandbreite liebe ich. Denn gute Texte sind keine Frage des Formats, sondern der Haltung. Und ja, ich geb’s zu: Es war nicht immer easy. Die KI sitzt längst schon bei mir am Schreibtisch (und in meinem Nacken) – und Ghosting gehört mittlerweile wohl zum Texterleben dazu. Leider gibt es auch immer noch Menschen, die glauben, der Wert von Textarbeit sei verhandelbar ... What ever.

Ich arbeite trotzdem nicht beliebig. Ich passe mich nicht reflexartig an. Ich stelle Fragen, wo sie nötig sind. Und ich liefere verlässlich dort, wo Klarheit herrscht.


Die größte Kunst: Denken (lassen)

Mich interessiert nicht das bloße Produzieren von Text. Mich interessiert die Wirkung. Die größte Kunst des Schreibens ist für mich, Menschen zum Mitdenken zu bewegen. Gesellschaftssatire ist dabei eines meiner liebsten Werkzeuge. Nicht, um immer Recht zu haben (obwohl das auch toll ist ;-)) sondern um genau hinzuschauen, zu spiegeln und zu hinterfragen. Aber ich bin auch dankbar für jedes Projekt dazwischen – für alles was leise ist, aber Wirkung hat. Schreiben darf alles sein. Außer belanglos.


Und dann war da noch …

Meine erste eigene Zeitung. Kein Scherz. Auch wenn sie genau das war – eine (Faschings-)Zeitung. Ein Spiel mit Sprache, Wortwitz und Zeitgeist. Ein Projekt, das amüsieren wollte. Aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht auf Kosten anderer. – Gedruckt. Ganz bewusst. Ein Printstück in einer digitalen Welt, in der alles sofort weiterwischt. Papier bleibt liegen. Und zwingt uns genauer hinzuschauen. Oder ein zweites Mal zu lesen.


Und dann ist da auch noch Yoga

Mein zweites Standbein – im besten Sinne. 2025 hat mir auch hier neue Räume eröffnet. Mittlerweile unterrichte ich bis zu fünf Kurse pro Woche. Der Wechsel vom Schreibblock zum Yogablock ist für mich mehr als nur Ausgleich – und es folgt derselben Haltung: Präsenz. Achtsamkeit. Genauigkeit. Weder Schreiben noch Yoga funktionieren im Autopilot. Beides verlangt da zu sein.


Und ich bleibe da. Auch 2026.
Mit klarem Blick, gespitztem Bleistift und ausgerollter Yogamatte. Nicht angepasst. Aber offen. Nicht laut. Aber deutlich. Und mit der Prämisse, dass gute Arbeit eine klare Haltung braucht – und die Welt viele gute Geschichten.

dieschreibmenschin bloggt ...

Ich
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