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Ist SCHREIBEN eine Kunst?

Dieses Thema beschäftigt mich immer und immer wieder. Bin ich als "Schreiberling" Dienstleister oder Künstler? Ich persönlich finde ja – beides. Einerseits sehe ich mich natürlich schon als Dienstleister für meine Kunden, dem ich "schöne" Texte liefern möchte. Andererseits verstehe ich mich aber schon auch als Künstlerin. Warum? Schreiben kann schließlich (fast) jeder. Aber nicht jeder kann so schreiben wie ich. Das ist wie beim Zeichnen. Das kann auch (fast) jeder und trotzdem gibt es nicht nur Picassos unter uns oder?


Okay. Okay. Lassen wir das Surreale - ich bin natürlich auch nicht der Picasso unter den Schreiberlingen. Und trotzdem traue ich mich zu behaupten, dass ich mein Handwerk verstehe. Hmmmm. ... Handwerk. Vielleicht ist Schreiben ja genau das: ein Handwerk? (Auch wenn ich es am Computer tue und nur noch selten per Hand). Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr gefällt mir der Gedanke. Und jetzt mal ehrlich: Würdet ihr einem Tischler sagen, welchen Hobel er zu verwenden hat oder wie er den Stuhl genau zusammenbauen soll. Am Ende, wollt ihr doch einfach ein schönes Unikat oder?


Und genau das ist auch mein Anspruch bei meinen Texten: euch ein schönes Unikat zu liefern.

Nichts von der Stange, nichts aus der Maschine (allerhöchstens aus der Schreibmaschine) ...

Und wenn wir nochmals zur Kunst zurückkehren: einem Picasso würdet ihr wohl auch nicht sagen, welche Pinselstriche zu machen sind oder?


Deshalb ist mein Appell hier und heute ganz einfach: Bitte lasst uns Texter einfach schreiben. Die Wörter die wir schreiben, stehen da (fast immer) aus gutem Grund. Und die Geschichten, die wir erzählen, erzählen wir auch aus einem guten Grund.


Wirklich tricky wird's deshalb, weil es die Kunst eines Texters ist, Texte so zu schreiben, dass man es gar nicht immer  merkt, warum das hier jetzt so dasteht wie es dasteht ;-). Vielleicht solltet ihr einfach drauf vertrauen, dass wir wissen, was wir tun. So wie der Tischler. Und der Künstler.

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